| 20.07.2021, 06:04 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der italienische Verpackungsmittelhersteller Goglio plant den Ausbau seiner Produktionskapazitäten in China. Laut Angaben des Unternehmens sollen dazu am Standort Tianjin im Nordosten des Landes mehr als 15 Mio. Euro investiert. Vorgesehen ist dabei insbesondere die Errichtung neuer Anlagen für die Produktion von Kaffeeverpackungen. Genaue Angaben über die geplanten neuen Kapazitäten liegen vorerst allerdings noch nicht vor. Bislang betreibt die Tochtergesellschaft Goglio Tianjin Packaging an dem chinesischen Standort bereits ein 54.000 Quadratmeter großes Werk mit etwa 200 Mitarbeitern, in dem vor allem flexible Verpackungsmittel für Kaffee und andere Nahrungsmittel produziert werden. Goglio reagiert mit dem Erweiterungsprojekt auf die wachsende Nachfrage nach Kaffee in China und auf dem asiatischen Markt. Das Vorhaben wird über die zur CDP-Gruppe gehörende Außenwirtschaftsbank SIMEST und den Venture Capital Fund des italienischen Außenministeriums finanziert. Bereits im März dieses Jahres hatte Goglio neue Investitionen in Höhe von insgesamt 30 Mio. Euro in die Entwicklung der Produktion und den Ausbau des Auslandsgeschäfts angekündigt (siehe auch plasticker-News vom 09.03.2021). Goglio produziert eine breite Palette an flexiblen Kunststoffverpackungen sowie Kapseln und Verschlusssysteme. Etwa die Hälfte der Produktion entfällt dabei auf Kaffeeverpackungen. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Mailand und verfügt neben den Werken in Italien über weitere Produktionsstandorte in den Niederlanden, Polen, China und den USA. Darüber hinaus ist Goglio mit Vertriebs- und Serviceniederlassungen in Brasilien, Japan, Indien, Frankreich und Spanien präsent. Mit mehr insgesamt fast 1.800 Mitarbeitern setzte Goglio im Geschäftsjahr 2020 rund 352 Mio. Euro um. Weitere Informationen: www.goglio.it |
Goglio, Mailand, Italien
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