| 13.12.2004 | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Der Kölner Recyclingsystem-Betreiber und Rohstoffversorger INTERSEROH (www.interseroh.de) hat von der zuständigen slowenischen Umweltbehörde die Genehmigung für ein Rücknahmesystem von gewerblich anfallenden Verpackungen erhalten. Die Geschäftsführung erwartet, dass die neu gegründete Tochtergesellschaft INTERSEROH d.o.o. mit Sitz in der slowenischen Hauptstadt Ljubljana noch im Jahr 2004 erste Verträge mit den Herstellern und Inverkehrbringern der Verpackungen abschließt. Neben einer Non-Profit-Organisation - ähnlich der deutschen DSD AG oder der österreichischen ARA AG - hat die INTERSEROH-Tochter damit als einziges System in Slowenien eine Genehmigung erhalten. Der slowenische Gesamtmarkt für Verpackungen, die entsprechend der nationalen Verpackungsverordnung erfasst und verwertet werden müssen, wird auf rund 200.000 Tonnen geschätzt - inklusive der haushaltsnahen Verpackungen, für deren Erfassung und Verwertung INTERSEROH d.o.o. keine Genehmigung beantragt hat. Bereits im kommenden Jahr will INTERSEROH in Slowenien deutliche Marktanteile beim Verpackungsrecycling erreichen. Angesichts der vergleichbaren rechtlichen Strukturen kooperiert die slowenische INTERSEROH-Gesellschaft unter Führung von Geschäftsführerin Mateja Mikec eng mit der österreichischen INTERSEROH-Tochter EVA (Erfassen und Verwerten von Altstoffen GesmbH, Wien). INTERSEROH erbringt seine Systemdienstleistungen darüber hinaus auch in Kroatien. Für eine große deutsche Supermarkt-Kette werden landesweit die Erfassung, Aufbereitung und Vermarktung von Pappe/Papier/Karton, Folien und Holz organisiert. Die Fraktionen verbleiben damit im Wertstoffkreislauf. |
Interseroh AG, Köln
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