| 13.09.2006 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Nach der erfolgreichen Neuausrichtung als Hersteller von maßgeschneiderten Kunststoffen präsentiert sich die Putsch Kunststoffe GmbH (www.putsch.de) in neuer Stärke auf der Fakuma 2006. Das Unternehmen zeigt einen Querschnitt durch seine verarbeitungsfertigen Spezialcompounds und Beispiele für deren Anwendung, bevorzugt in der Innenausstattung von Pkws (Bild).Besonders innovativ ist ein Blend aus Polypropylen (PP), Polystyrol (PS) und einem Nanoadditiv. Dieses PP/PS-Blend mit der Bezeichnung Elan XP zeichnet sich durch eine hohe Kratzfestigkeit und eine einheitlich matte Oberfläche aus. Putsch liefert Elan XP fertig eingefärbt, so dass bei den daraus hergestellten Formteilen Kosten und Aufwand für die Lackierung vollständig entfallen, selbst bei Teilen mit hoher Verkratzungsgefahr wie den Luftauslassblenden im Fußbereich bei verschiedenen Modellen der VW-Gruppe oder bei Sitzgurtabdeckungen für Fiat. Der zur Fakuma neu vorgestellte Typ Elan XP 725 ist zusätzlich mit Acrylfasern verstärkt. Dadurch erreicht er sehr gute Werte bei der Wärmeformbeständigkeit sowie bei Schlag- und Kerbschlagzähigkeit. Formteile aus diesem Werkstoff sind bruchfest und splittersicher, wie die Erprobung beim französischen Automobilkonzern PSA gezeigt hat. Bei den PC/ABS-Blends verbindet der Typ P-Blend XS100 als Weiterentwicklung eine sehr hohe Beständigkeit in der Wärme mit exzellenter Kälteschlagzähigkeit und guter UV-Beständigkeit. Dieses speziell für die Fahrzeug-Innenausstattung optimierte Material ist in allen Farben lieferbar, so dass auch diese Teile nicht lackiert werden müssen. Eingesetzt wird es beispielsweise für innere Dachkonsolen beim VW-Stadtlieferwagen. Das hochschlagzähe, wärmebeständige ABS P-Flex H 200 weist sehr niedrige Emissionswerte auf, ist praktisch geruchsfrei und ergibt eine dauerhaft matte Oberfläche. Dieses Material ist – wie die meisten Compounds von Putsch – kurzfristig lieferbar. Es steht unter anderem in den Standard- und Sonderfarben der VW-Gruppe zur Verfügung. Verarbeiter können es gemäß der VW-Richtlinie VW TL 527 B für farbige, unlackierte Innenraumteile einsetzen. Bei Bedarfsmengen bis 100 t/a ist dies meist kostengünstiger als das Einfärben von Naturmaterial beim Spritzgießen. Typische Anwendungen sind Schlossträger, die manuelle Sitzverstellung oder Skisack-Abdeckungsblenden bei verschiedenen Pkws der VW-Gruppe. Ferner wird ABS P-Flex H 200 für Innenausstattungsteile in Nutzfahrzeugen von DaimlerChrysler verwendet. Fakuma 2006, Friedrichshafen, 17.-21.10.2006, Halle B3, Stand 9011 |
Putsch Kunststoffe GmbH, Nürnberg
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