| 30.08.2004 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der Zweibrücker Unternehmer Wilhelm Pallmann verstarb am Samstag, den 14. August 2004, im Alter von 82 Jahren. Wilhelm Pallmann, ein Pionier der Zerkleinerungstechnik, hatte die gleichnamige Firma (www.palllmann.de), die sein Großvater 1903 gegründet hatte, von einem Handwerksbetrieb schrittweise zu einem weltweit agierenden Industrieunternehmen geführt. Er erwarb sich mit seinem Fachwissen auf dem Gebiet der Zerkleinerungstechnik internationales Ansehen. Zahlreiche Patente im Bereich der Kunststofftechnik bildeten die Grundlage für eine erfolgreiche Entwicklung der Kunststoff-Feinmahltechnik. Mit der von ihm entwickelten gegenläufigen Pralltellermühle war es erstmalig möglich, thermoplastische Stoffe wirtschaftlich auf Feinheiten zu vermahlen, wie man es bis dahin nicht für möglich hielt. Mit dem Plast-Agglomerator, der von ihm entwickelt wurde, setzte er Maßstäbe im Bereich Recycling und der Wiederverwendung von Produktionsabfällen. Mit der Gründung der Pallmann Mahlwerke (www.pallmann-mahlwerke.de) schuf er einen weltweit tätigen Dienstleister für die Vermahlung von Thermoplasten, der seine Dienste in Europa, Nord- und Südamerika anbietet. Für seine vorbildliche unternehmerische Leistung wurde Wilhelm Pallmann 1988 von der ingenieurwissenschaftlichen Fakultät der Washington State University für Composite-Werkstoffe in die Ehrenhalle aufgenommen. Wilhelm Pallmann war geprägt von einem hohen Fachwissen, das er in die Neu- und Weiterentwicklungen von Maschinen seiner Maschinenfabrik für Zerkleinerungstechnik einfließen ließ. Als Unternehmerpersönlichkeit mit großer Ausstrahlung war er weltweit in Fachkreisen anerkannt. „Nur wer eine Vision hat, diese zu einer Strategie formt und sie dann mit Besessenheit umsetzt, kann an die Spitze rücken und den Erfolg langfristig sichern“, war der Leitsatz in seinem Leben. Die Fachwelt wird ihm ein ehrendes Andenken bewahren. |
Pallmann Maschinenfabrik GmbH & Co. KG, Zweibrücken
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