| 10.06.2026, 09:36 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Gardena wird die ursprünglich geplante Erweiterung seines Produktionsstandorts in Heuchlingen nicht umsetzen. Das Unternehmen begründet die Entscheidung mit einer aktualisierten Kapazitätsplanung sowie einer Neubewertung seines europäischen Fertigungsnetzwerks. Nach Angaben von Gardena ist eine Ausweitung der Produktionskapazitäten am Standort nicht mehr erforderlich. Im Zuge der Optimierung des europäischen Produktionsverbunds sollen einzelne Fertigungsvolumina schrittweise zwischen den Standorten verlagert werden. Davon könnten auch Tätigkeiten betroffen sein, die derzeit in Heuchlingen ausgeführt werden. Parallel überprüft das Unternehmen seine Logistikstrukturen. Vor diesem Hintergrund werden die geplanten Investitionen in zusätzliche Logistikkapazitäten am Standort Heuchlingen ebenfalls nicht weiterverfolgt. Gardena verfolgt nach eigenen Angaben das Ziel, die Effizienz des Fertigungsnetzwerks zu erhöhen und die langfristige Wettbewerbsfähigkeit der Produktion in Europa zu stärken. Die vorgesehenen Veränderungen sollen über mehrere Jahre hinweg umgesetzt werden und stehen noch unter dem Vorbehalt der Beratungen mit den Arbeitnehmervertretungen. Maha Elkharboty, Präsidentin von Gardena, erklärte, das Unternehmen wolle sein Fertigungsnetzwerk zukunftsfähig und wettbewerbsstark ausrichten sowie Klarheit über die Perspektiven des Standorts schaffen. Gardena gehört zur Husqvarna Group und ist auf Produkte für Bewässerung, Rasenpflege, Baum- und Strauchpflege sowie Bodenbearbeitung spezialisiert. Die Marke ist in mehr als 100 Ländern vertreten. Nach Unternehmensangaben beschäftigt die Husqvarna Group in Deutschland rund 2.180 Mitarbeitende. Weltweit arbeiten etwa 3.110 Beschäftigte für die Gardena-Division. Weitere Informationen: www.gardena.com, www.husqvarnagroup.com |
Gardena GmbH, Ulm
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