| 02.03.2022, 15:51 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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![]() Krall bietet Entsorgern und Sammelstellen eine komfortable Möglichkeit, gebrauchte Scheiben für den Infektionsschutz, auch als Spuckschutz bekannt, sowie entsprechende Produktionsreste einer nachhaltigen, umweltgerechten Verwertung zuzuführen, die Ressourcen und Kosten sparen soll - (Bild: iStock.com/miodrag ignjatovic). Wiederverwenden statt verbrennen Dazu der geschäftsführende Gesellschafter Markus Krall: „Der pandemiebedingt allgegenwärtige Spuckschutz ist eine derzeit noch weitgehend ruhende Ressource für das Kunststoffrecycling. Wir erwarten, dass er jetzt in steigenden Mengen bei den Wertstoffhöfen und den klassischen Entsorgern anfällt, die regional als Annahmestelle für Abfall und Gewerbemüll fungieren. Dort lassen sich die unterschiedlichen, aber optisch sehr ähnlichen Kunststofftypen nicht unterscheiden, so dass die Platten meist unsortiert gesammelt und dann kostenpflichtig als Restmüll entsorgt werden müssen. Dagegen steht unser Angebot, dieses Sammelgut entgegenzunehmen, um es in den Rohstoffkreislauf zurückzuführen. Wir akzeptieren alle gängigen Boxensysteme bis hin zu Großcontainern und bieten darüber hinaus sogar die Möglichkeit, Walking-Floor-Lkw zu entladen.“ Weil das werkstoffliche Recycling nur mit gleichartigen Kunststoffen funktioniert, übernimmt Krall anschließend die Aufgabe, diese Ware zunächst sauber nach Fraktionen getrennt zu sortieren und erst dann zu vermahlen. „Mit diesem Schritt machen wir das entstehende Mahlgut für die anschließende Wiederverwertung attraktiv, denn nur dann lassen sich daraus wieder hochwertige Kunststoffprodukte zu Formteilen spritzgießen oder zu Platten und Profilen extrudieren“, so Krall. Neue Recyclinganlage vor Inbetriebnahme Die Heterogenität des Sammelguts liegt an dem Widerspruch zwischen dem kurzfristig entstandenen, hohen Bedarf an entsprechenden Platten und dem begrenzten Rohstoffangebot, das jeweils zeitnah verfügbar war. Krall weiter: „Da wir traditionell auch Produktionsreste der Hersteller und Verarbeiter entsorgen, wissen wir relativ genau, was auf uns zukommt. Das wird hauptsächlich – zu rund 70 Prozent – Polymethylmethacrylat (PMMA) sein, gefolgt von ca. zehn Prozent Polycarbonat (PC) sowie geringeren Anteilen an PET-A und PET-G, Thermoplasten auf Styrolbasis wie PS, SAN oder ASA und auch PVC.“ Um sicherzustellen, dass das fertige Mahlgut trotz dieser ungünstigen Voraussetzungen tatsächlich absolut sortenrein ist, hat Krall eine zukunftsweisende Investition getätigt. Das Unternehmen fährt derzeit eine neue, individuell für seine Ansprüche konfigurierte Anlage an, mit der sich auch sehr ähnliche Kunststoffe sicher unterscheiden und trennen lassen sollen. Damit sieht sich der Recycler in der Lage, seinen Kunden Mahlgüter mit jeweils neuwareähnlichen Verarbeitungseigenschaften anzubieten. Dies soll weit über die dort schon bisher übliche Farbsortierung hinausgehen, die das Unternehmen auch weiterhin standardmäßig durchführt und darüber hinaus als Dienstleistung anbietet. Weitere Informationen: kunststoff-recycling.de |
Krall Kunststoff-Recycling GmbH, Elsenfeld am Main
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