| 29.06.2012, 06:03 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Am 22. Juni 2012 eröffnete Erema am Hautsitz im österreichischen Ansfelden nahe Linz sein neues Customer Centre. Rund 400 Gäste aus allen fünf Kontinenten, darunter 70 Mitglieder des Recyclerverbands EuPR, besuchten laut Unternehmen die Veranstaltung und erlebten dabei die Vorstellung der Neuentwicklung Corema – einer innovativen verfahrenstechnischen Lösung für das Recycling und Compounding. Manfred Hackl, einer der beiden Geschäftsführer, wies in seiner Begrüßung auf die 29-jährige Erfolgsgeschichte des Recycling-Pionierunternehmens hin. So habe die Änderung von einer vorwiegend technologisch geprägten Sichtweise hin zum stärkeren Fokus auf die Qualität des Endprodukts den Anstoß zur Errichtung des neuen Customer Centres gegeben. Keynote Speaker Ton Emans, Präsident der EuPR, unterstrich die Wichtigkeit der anwendungsorientierten Qualitätssteigerung im Recycling-Sektor, da auch künftig mit einem stark wachsendem Aufkommen an Kunststoffabfällen zu rechnen sei. Mit der Investitionssumme von 5 Mio. Euro wurde das Centre mit 1.200 m² realisiert. Hier werden sieben Anlagen mit modernen Kunststoff-Recycling-Technologien nicht nur gezeigt, sondern Kunden und Interessenten auch für Probeläufe mit eigenen Testmaterialien zur Verfügung gestellt. Sie können live erleben, wie aus diesen Testmaterialien anspruchsvolle Regranulate entstehen. Um deren Qualität und Tauglichkeit für die Verarbeitung zu verifizieren stehen eine Cast- und eine Blasfolienanlage zur Verfügung. Das bisher für Kundenversuche genutzte Research and Development Centre wird entlastet und kann die frei werdenden Kapazitäten verstärkt für Weiter- und Neuentwicklung der Anlagentechnologie nutzen. Recycling- und Compounding in einer Anlage Als Neuheit präsentierte Erema im Rahmen der Discovery Days 2012 die Corema-Technologie, die das Recycling und Compounding laut Hersteller erstmals in einer Anlage kombiniert. Das soll Kunden eine Vielzahl neuer Möglichkeiten entlang der Wertschöpfungskette eröffnen. Die Compounding-Technologie stammt vom Coperion. Das Recycling-Rohmaterial wird mit der bekannten Erema-Technologie zu filtrierter Schmelze aufbereitet und in der Folge direkt dem gleichlaufenden Doppelschnecken-Extruder von Coperion zugeführt. Die gewünschten Füllstoffe können in höheren Mengen zudosiert werden, als dies bisher auf Erema-Recyclinganlagen möglich war. Produzieren lassen sich maßgeschneiderte Kunststoff-Compounds für verschiedene hochwertige Anwendungen. Weitere Informationen: www.erema.com, www.coperion.com |
Erema - Engineering Recycling Maschinen und Anlagen Ges.m.b.H., Ansfelden, Österreich
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