| 28.07.2008 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Das Bestimmen von Partikelgröße und -form rieselfähiger Güter wie Granulaten geschieht üblicherweise mit Hilfe der Siebanalyse. Die Retsch Technology GmbH (www.retsch-technology.de) will diese Methode vollständig mit der digitalen Bildverarbeitung ersetzen. Das System namens Camsizer soll Messergebnisse mit vollständiger Vergleichbarkeit zur bisherigen Messmethode bieten. Das Gerät (Bild) bestimmt die Partikelgröße und -form von trockenen, rieselfähigen Materialien im Größenbereich von 30 µm bis 30 mm. Gegenüber dem Sieben soll diese Technik schneller sein, bessere Reproduzierbarkeit aufweisen und mehr Informationen liefern. Entscheidend ist die direkte Vergleichbarkeit der Ergebnisse mit der Analysensiebung. Bei dieser werden die Partikel bevorzugt ihrer Breite nach vermessen, da die Körner so lange in verschiedenen Orientierungen auf das Siebgewebe treffen, bis sie eine Masche finden, durch die sie noch hindurch passen. Die Kamera hingegen kann Partikel über mehrere Größendefinitionen wie Länge, Breite oder Durchmesser des flächengleichen Kreises und andere vermessen. Da die Partikel berührungslos im freien Fall vermessen werden, können Projektionen auftreten, die in den Messergebnissen Abweichungen zur Siebung aufweisen. Art und Ausmaß dieser Abweichungen sind von der Partikelform abhängig. Die Software ermöglicht es laut Anbieter, materialspezifische Anpassungsfunktionen zu erstellen, die diese Unterschiede vollkommen kompensieren und die vollständige Vergleichbarkeit zur Analysensiebung herstellen. Diese Anpassungsmethoden könne der Anwender in drei einfachen Schritten selbst erstellen. |
Retsch Technology GmbH, Haan
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