| 09.01.2025, 12:35 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
|
|
Die griechische Projektgesellschaft Thermo Lysi SA hat in der vergangenen Woche die Baugenehmigung für eine Pyrum-Anlage zur Verwertung von Abfällen nach dem Pyrolyseverfahren erhalten. Damit sind alle erforderlichen Genehmigungen und Lizenzen für den Bau der neuen Anlage in Griechenland erfolgreich abgeschlossen und das Projekt gilt als „vollständig genehmigt“. Damit steht einer finalen Investitionsentscheidung aus regulatorischer Sicht nichts mehr im Wege. Diese wird für das erste Halbjahr 2025 erwartet. Im nächsten Schritt werden voraussichtlich im zweiten Quartal 2025 die sogenannten „Long Leads“, also die Anlagenkomponenten mit den längsten Lieferzeiten, bestellt, um später eine reibungslose Bauphase zu gewährleisten. Thermo Lysi rechnet mit dem ersten Spatenstich im Sommer 2025. Pascal Klein, CEO der Pyrum Innovations AG: „Wir freuen uns, das neue Jahr mit dieser positiven Nachricht zu beginnen. Nachdem alle erforderlichen Genehmigungen erteilt wurden, können wir nun mit der nächsten Planungsphase starten. Mit diesem Bau überschreitet unsere Technologie erstmals die Landesgrenze, sodass wir uns nun auf die nächsten gemeinsamen Schritte freuen können. Dadurch werden zukünftig weitere 20.000 Tonnen Altreifen pro Jahr auf die umweltfreundlichste Weise wieder in den Wertstoffkreislauf zurückgeführt.“ Die Pyrum Innovations AG und die Thermo Lysi SA haben sich über den Bau einer gemeinsamen Anlage in Griechenland mit einer Recyclingkapazität von 20.000 Tonnen Altreifen pro Jahr geeinigt. Die Recyclinganlage wird auf einem Grundstück rund 140 Kilometer nördlich von Athen in der Region Livanates errichtet und soll fast die Hälfte der jährlich in Griechenland anfallenden Altreifenmenge verwerten. Pyrum plant, sich mit 15 Prozent am Eigenkapital der Projektgesellschaft zu beteiligen. Weitere Informationen: www.pyrum.net |
Pyrum Innovations AG, Dillingen/Saar
» insgesamt 7 News über "Pyrum" im News-Archiv gefunden
Ihre News im plasticker? Bitte senden Sie Ihre Pressemitteilungen an redaktion@plasticker.de!
Top-Meldungen der letzten Tage
KraussMaffei Extrusion: Xinting Ren übernimmt Geschäftsführung
Agoform: Kunststoffverarbeiter steigert Rezyklateinsatz und senkt Materialverbrauch
Mürdter: Spritzgießer beendet Insolvenzverfahren
Polymer Service Merseburg: Kapazitätserweiterung für Langzeitprüfungen an Kunststoffen
PPWR gilt ab heute: Neues EU-Verpackungsrecht startet
„Kollekt“: Forschungsprojekt für recyclingfähige Fahrzeugbeleuchtung gestartet
Meist gelesen, 10 Tage
Polymer-Gruppe: Großbrand zerstört Lagerhalle in Pferdsfeld
PPWR gilt ab heute: Neues EU-Verpackungsrecht startet
Plastics Europe Deutschland: VerpackDG bringt neue Nachweispflichten für Unternehmen
Mürdter: Spritzgießer beendet Insolvenzverfahren
Lanxess: Preiserhöhung für Adipinsäure
Polymer Service Merseburg: Kapazitätserweiterung für Langzeitprüfungen an Kunststoffen
Meist gelesen, 30 Tage
Karl Hess GmbH & Co. KG: Vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet
Arburg: Übernahme der Stork Plastics Machinery B.V.
Erema: Gruppe bleibt trotz deutlichem Umsatzrückgang profitabel
Hess plastics: Neuaufstellung im Insolvenzverfahren - Strukturierter Investorenprozess eingeleitet
Meist gelesen, 90 Tage
Durotherm: Übernahme durch swissplast group sichert Fortführung der Standorte Haiterbach und Lindlar
Karl Hess GmbH & Co. KG: Vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet
Grünstoff: Kunststoffrecycler mit strategischer Neuausrichtung
Dreher: Vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet
Evonik: Stellenabbau und Ausstieg aus dem Polyester-Geschäft angekündigt
Dann veräußern Sie diese kostenlos
in der Rohstoffbörse.
| Physikalischer Schaumspritzguss - Grundlagen für den industriellen Leichtbau
|