| 17.06.2008 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Bildung erhält in den Branchen Kunststoff, Chemie, Glas, und Papier zukünftig eine breitere Basis. Darauf haben sich die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) und die Arbeitgeberverbände dieser Branchen, darunter der Gesamtverband der Kunststoffverarbeitenden Industrie (GKV, www.gkv.de), geeinigt. In dem Bewusstsein, dass nur der Blick auf die gesamte Bildungsbiografie der Beschäftigten langfristig Know-how und Wettbewerbsfähigkeit sichern kann, wandeln die Sozialpartner ihre „Berufsbildungsräte" in „Bildungsräte" um. Sie wollen damit ein Zeichen für lebenslanges Lernen setzen und erklären, ihre gemeinsamen Bildungsanstrengungen zu intensivieren. Dazu haben die Sozialpartner bestehende außertarifliche Vereinbarungen erweitert und die Aufgaben der Bildungsräte neu definiert. Zu den zukünftigen Schwerpunkten der Bildungsräte gehören die Behandlung und Erörterung bildungspolitischer Themen, die Meinungsbildung und Stellungnahmen zu aktuellen bildungspolitischen Entwicklungen, die Erarbeitung von Empfehlungen zur Förderung der Berufsvorbereitung, der Aus- und Weiterbildung, der branchenrelevanten Hochschulstudiengänge sowie des lebensbegleitenden Lernens. Weitere Obliegenheiten sind der Informations- und Erfahrungsaustausch über Bildungsangelegenheiten sowie die Beratung von Empfehlungen zur Neu- und Weiterentwicklung von Aus- und Fortbildungsordnungen. Die demografische Entwicklung, der drohende Fachkräftemangel sowie der sich fortsetzende Strukturwandel verändern den Alltag in den Unternehmen und stellen somit auch neue Anforderungen an die Betriebe, die Arbeitnehmer und das Bildungssystem. „Für den Erfolg eines Unternehmens sind gut ausgebildete und motivierte Mitarbeiter eine absolute Notwendigkeit. Hervorragend ausgebildetes Fachpersonal kann durch Innovation den entscheidenden Wettbewerbsvorteil im globalen Wettbewerb herbeiführen,“ sagt Ralf Olsen, im GKV verantwortlich für Fort- und Weiterbildung. „Das deutsche Bildungssystem, das im Vergleich mit anderen Industrieländern abgefallen ist, unterstützt unsere auf Wissen basierte Volkswirtschaft nicht mehr ausreichend. Das gefährdet Arbeit und Wohlstand in der Zukunft. Ein Schlüssel zur Sicherung und Entwicklung sozialer Gerechtigkeit ist eine gute Bildung für alle. Die Bedeutung von Bildung als zentrale soziale Frage zu Beginn des 21. Jahrhunderts fordert somit alle zum Handeln auf," sagte Michael Vassiliadis, der im geschäftsführenden IG-BCE-Hauptvorstand für die Bildungspolitik zuständig ist. Weitere Informationen zur Ausbildung in der kunststoffverarbeitenden Industrie unter: www.gkv.de/ausbildung. Bild: Ralf Olsen und Michael Vassiliadis (li.) |
Gesamtverband kunststoffverarbeitende Industrie e.V., Frankfurt am Main
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