| 11.04.2011, 10:22 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der Spezialchemie-Konzern LANXESS erweitert seine Produktionskapazitäten für Hydrierten Acrylnitrilbutadien-Kautschuk (HNBR) an den Standorten Leverkusen und Orange, US-Bundesstaat Texas, um 40 Prozent. Dieser synthetische Hochleistungskautschuk wird unter dem Markennamen Therban vertrieben. Die Investitionssumme für den Ausbau liegt im niedrigen, einstelligen Millionen-Euro-Bereich, teilt das Unternehmen mit. Die Ausbauarbeiten an den Produktionsstätten in Deutschland und den USA haben bereits begonnen. In Leverkusen werden die Maßnahmen voraussichtlich im April 2012, in Orange im Dezember 2012 abgeschlossen sein. Es werden 15 neue Arbeitsplätze geschaffen, davon 10 in Leverkusen. Der Markt für HNBR-Kautschuke wächst derzeit jährlich weltweit im zweistelligen Prozentbereich, heißt es weiter. Besonders die globale Nachfrage der Automobilhersteller, vor allem in China und Indien, sorge für einen hohen Bedarf. Gleichzeitig werde HNBR den immer höheren Marktanforderungen gerecht, in dem das Portfolio um weitere Therbantypen bei hoch ACN-Grades und Low Mooney-Grades erweitert werde. Therban ist ein von LANXESS speziell für anspruchsvolle Anwendungsbereiche entwickelter Hochleistungskautschuk. Das Elastomer zeichnet sich durch große Beständigkeit bei hohen Temperaturen und im Kontakt mit Treibstoffen, Öl und Ozon aus. Therban wird deshalb unter anderem in der Automobilindustrie zur Herstellung von Zahn- und Keilriemen sowie in der Ölförderindustrie in Stator/Rotor-Systemen von Bohrköpfen eingesetzt. Der Geschäftsbereich Technical Rubber Products gehört zum Segment Performance Polymers, das 2010 einen Umsatz von 3,78 Milliarden Euro erzielte. Weitere Informationen: lanxess.com |
LANXESS AG, Leverkusen
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