| 02.02.2010 | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Der polnische Kunststoffhersteller Zaklady Azotowe w Tarnowie-Moscicach S.A. (ZAT) hat vor, die Mehrheit an dem tschechischen Chemieunternehmen Spolana zu übernehmen. Der Verkäufer sei der polnische Konkurrent Anwil, der dieses Mehrheitspaket kontrolliere, schreibt die einheimische Wirtschaftszeitung „Parkiet“. ZAT und Spolana erzeugen den Angaben zufolge das chemische Produkt „Kaprolaktam“, das bei der Herstellung von synthetischen Kunstfasern notwendig ist. ZAK wolle durch diese Akquisition die Produktion in diesem Geschäftsfeld vergrößern. Das polnische Unternehmen hat nach den ersten neun Monaten des vergangenen Jahres seinen Erlös um 17,1 Prozent auf 828,7 Millionen Zloty (207, Millionen Euro) verringert. ZAT wies einen Nettoverlust von 10,9 Millionen Zloty (minus 2,7 Millionen Euro) aus. Zwölf Monate zuvor hatte der Hersteller noch einen Gewinn von 58,5 Millionen Zloty (14,6 Millionen Euro) ausgewiesen. Weitere Informationen: www.azoty.tarnow.pl/en, www.spolana.cz/node/2 |
Chemie- und Kunststoffbranche, Polen
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