| 02.03.2010 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Für den Einsatz in aggressiven Kraftstoffen bietet Ticona ab sofort ein neues mineral-/glasgefülltes Polyphenylensulfid (PPS) an: Laut Unternehmen weist der Werkstoff mit Typenbezeichnung Fortron 6162XF ein günstigeres Quellverhalten und eine geringere Kraftstoffaufnahme gegenüber Standardtypen auf. Der Hochleistungskunststoff sei speziell auf die Anforderungen bei der Entwicklung innovativer Kraftstoffsysteme zugeschnitten. Im Dauertest über 1.000 Stunden bei 90 Grad Celsius weise der Werkstoff gute Widerstandsfähigkeit gegenüber Kraftstoff mit 15 Prozent Methanolanteil (CM15A) auf. Die Gewichtsveränderung habe weniger als ein Prozent betragen. Bei dem neuen XF-Typ sei es gelungen, die Medienaufnahme gegenüber Fortron 6165A6, das bereits in Kraftstoffsystemen eingesetzt wird, um mehr als 45 Prozent zu reduzieren. Demnach erfüllen beide Typen die Anforderungen wie Dimensionsstabilität und Temperaturbeständigkeit. Die Werkstoffe eignen sich unter anderem für den Einsatz in Pumpenlaufrädern, Ventilklappen oder Komponenten für Einspritzventile. Der zunehmende Einsatz von methanolhaltigen Kraftstoffen und Biokraftstoffen mit Ethanolanteil erfordert Werkstoffe, die ebenso den aggressiven Additiven wie höheren Betriebstemperaturen standhalten. Für Fortron sind Gebrauchstemperaturen von 160 bis 240 Grad Celsius (kurzzeitig bis 270 Grad Celsius) angegeben. Das Polymer widerstehe auch bei hohen Temperaturen Säuren und Basen mit ph-Werten zwischen 2 und 12. Neben der Dimensionsstabilität werden gute Kriechfestigkeit und darüber hinaus hohes Leichtbau-Potenzial angegeben, da es gegenüber Metallen bis zu 50 Prozent Gewicht einspare. Weitere Informationen: www.ticona.com VDI-Tagung „Kunststoffe im Automobilbau“, 17.-18. März 2010, Mannheim, Stand 91 |
Ticona GmbH, Kelsterbach
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