| 03.11.2010 | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Bakterien sind unsere täglichen Begleiter. Ob auf Türgriffen, Computertastaturen oder Telefonen. Sie sind überall zu finden, jedoch nirgends zu sehen. Die Verbraucher sind durch die Medien stark für dieses Thema sensibilisiert worden und so fand das erste Firmenverbundprojekt mit dem Thema „Antibakterielle Oberflächen“ in der Industrie großen Zuspruch. 14 Firmen haben von September 2008 bis heute, gemeinsam mit dem Kunststoff-Institut Lüdenscheid, dieses umfangreiche Thema bearbeitet und dabei 20 am Markt erhältliche antibakterielle Wirkstoffe untersucht und hinsichtlich ihrer Eignung für antibakterielle Produkte bewertet. Dabei wurde sowohl die Möglichkeit einer antibakteriellen Lackierung, als auch die direkte antibakterielle Ausrüstung von Spritzgussartikeln untersucht. Nach diesem umfangreichen „benchmark“ soll das Projekt im Februar 2011 in die zweite Runde gehen, wobei weitere Wirkstoffe nach der bisherigen Systematik untersucht werden, aber auch Fragestellungen bezüglich des Langzeitverhaltens oder der Einfärbbarkeit, sowie alternative Verfahren zur Oberflächenbehandlung eine intensivere Betrachtung erfahren sollen. Die umfangreiche Untersuchung unterschiedlicher Matrixmaterialien soll dabei um weitere Materialien erweitert und zusätzlich eine Methode zur Qualitätssicherung an antibakteriellen Produkten untersucht werden, die es mittels einer einfachen Prüfmethode erlauben soll, einen direkten oder indirekten Nachweis für die Verwendung antibakterieller Wirksysteme zu erbringen. Weitere Informationen: www.kunststoff-institut.de |
Kunststoff-Institut für die mittelständische Wirtschaft NRW GmbH, Lüdenscheid
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