| 20.07.2011, 06:04 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Ob in Handys, Teppichen oder Dämmplatten – in zahlreichen Alltagsprodukten sind Flammschutzmittel nötig, um ein Verbrennen zu verhindern oder im Ernstfall wenigstens zu verzögern. Da immer mehr Kunststoffe und andere entzündliche Materialien verbraucht werden, gewinnen diese Produkte zunehmend an Bedeutung. Eine neue Marktstudie von Ceresana Research erwartet, dass der weltweit mit Flammschutzmitteln erzielte Umsatz bis zum Jahr 2018 auf rund 5,8 Milliarden US-Dollar wachsen wird. Vor allem in der Region Asien-Pazifik steigt demnach der Verbrauch, in China mit 7 Prozent jährlich, am stärksten. Vorschriften treiben den Markt „Die Entwicklung der Flammschutzmittel-Branche wird besonders von der Rechtslage und Industriestandards beeinflusst“, erläutert Oliver Kutsch, der Geschäftsführer von Ceresana: „Die Brandschutz-Vorschriften werden überall weiterhin verschärft. Welche Brandhemmer ausgewählt werden, hängt auch stark von staatlichen Regulierungen zum Schutz von Umwelt und Gesundheit ab, vor allem in Westeuropa und Nordamerika.“ Von Restriktionen aus ökologischen Gründen sind namentlich halogenierte Flammschutzmittel betroffen, für die zunehmend weniger umstrittene Ersatzstoffe entwickelt werden. Organophosphate sowie verschiedene anorganische Flammschutzmittel legen mit Steigerungen von 3,5 bis 4,3 Prozent pro Jahr deutlich stärker zu als bromierte und chlorierte Produkte. Innovative Brandhemmer Flammschutzmittel werden jeweils auf spezifische Anwendungen abgestimmt und in enger Zusammenarbeit von Herstellern, Verarbeitern und Verwendern der Endprodukte entwickelt. Der Fokus von Produktinnovationen liegt auf umweltfreundlicheren Produkten und neuen Werkstoffen. Beispiele dafür sind Nanotechnologie, Mikroverkapselung und intumeszente Systeme, die sich bei Hitze zu einer Schutzschicht aufblähen. Das meistverbrauchte Flammschutzmittel sei allerdings konventionelles Aluminiumhydroxid (ATH), das voraussichtlich auch im Jahr 2018 noch den Markt dominieren werde. Praxisorientierte Studie Der aktuelle Marktreport von Ceresana Research bietet nach Angaben des Herausgebers eine detaillierte Darstellung und Analyse des Flammschutzmittel-Marktes: Verbrauch je Produkttyp, Umsatz und Preise. Anschaulich werden relevante Daten zu den einzelnen Anwendungen aufbereitet: Die bedeutendsten Absatzmärkte sind Baumaterialien, vor allem aus PVC, Dämmstoffe, Gummi, Klebstoffe, Farben und Lacke. Elektrik & Elektronik und Fahrzeugindustrie werden beim Blick auf die einzelnen Weltregionen ebenfalls einzeln behandelt. Das Einleitungskapitel stellt kurz und prägnant die verschiedenen Flammschutzmittel vor und informiert zu Regulierung und Gesundheitsaspekten. Der zweite Band enthält ein nützliches Herstellerverzeichnis mit 246 Profilen von Produzenten. Die auf Englisch oder Deutsch erhältliche Studie prognostiziert bis zum Jahr 2018 Marktchancen und Risiken. Dateianhang zur Meldung: Weitere Informationen: www.ceresana.com/de/marktstudien/additive/flammschutzmittel-neu/ |
Ceresana Research, Konstanz
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