| 09.07.2012, 06:01 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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"Kunststoffe ohne Erdöl" - unter dieser Überschrift macht das an der Hochschule Hannover ansässige Institut für Biokunststoffe und Bioverbundwerkstoffe (IfBB) auf dem Ausstellungsschiff MS Wissenschaft 2012 auf Biokunststoffe aufmerksam. Als Anwendungsbeispiele für den Einsatz und das Potenzial von Biokunststoffen werden eigene Materialentwicklungen und Produkte verschiedener Hersteller und Partner (Henkel, FKuR, Danone, BioFactur, edding, Staedtler) gezeigt: Vom Sandspielzeug über Büroartikel und Verpackungen bis hin zu Kaffeelöffeln – biobasierte Kunststoffe sind vielfältig einsetzbar und im Gegensatz zu herkömmlichen Kunststoffen nicht mehr auf das weltweit immer knapper werdende Erdöl angewiesen. Stattdessen werden sie aus pflanzlichen Rohstoffen gemacht, die immer wieder nachwachsen. Das Institut für Biokunststoffe und Bioverbundwerkstoffe (IfBB) an der Hochschule Hannover forscht intensiv an der Entwicklung, Verarbeitung und industriellen Nutzung von Biokunststoffen und Bioverbundwerkstoffen. Unter anderem wird an gezielten und anwendungsorientierten Materialentwicklungen sowie der Anpassung der Verarbeitungsprozesse für die neuartigen Werkstoffe geforscht. Markenzeichen des Instituts ist die enge Zusammenarbeit mit der Industrie, die entlang der gesamten Prozesskette, d.h. bis hin zu den Biokunststoff verarbeitenden Betrieben und den Anwendern, besteht. Passend dazu steht die Ausstellung auf dem Ausstellungsschiff MS Wissenschaft des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) im Wissenschaftsjahr 2012 - Zukunftsprojekt Erde ganz im Zeichen der Forschung für nachhaltige Entwicklungen. Die Ausstellung nimmt die Besucher mit auf einen Rundgang durch die Stadt: Auf dem Markt und dem Spielplatz, im Kaufhaus oder im Park können sie hautnah erleben, woran im Rahmen der Nachhaltigkeit geforscht und gearbeitet wird. Die Projektleitung hat die Initiative Wissenschaft im Dialog (WiD), die die Öffentlichkeit mit Wissenschaftler/innen und Wissenschaftlern ins Gespräch bringt. Die Ausstellung ist geeignet für Kinder ab zehn Jahren, der Eintritt ist frei. Öffnungszeiten: täglich 10 bis 19 Uhr. Auf seiner Tour durch über 30 Städte in ganz Deutschland und Österreich legt das Schiff vom 9.-11. Juli in Hannover am Mittellandkanal auf Höhe der Vahrenwalder Straße/Wasserschutzpolizei an. Weitere Informationen: www.ifbb-hannover.de, ms-wissenschaft.de |
IfBB - Institut für Biokunststoffe und Bioverbundwerkstoffe, Hochschule Hannover, Fakultät II-Maschinenbau und Bioverfahrenstechnik, Hannover
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