| 16.10.2012, 06:10 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Die EEG-Umlage soll nach Angaben der Netzbetreiber vom kommenden Jahr an auf rund 5,3 Cent je Kilowattstunde ansteigen und sich damit ab 2013 beinahe verdoppeln. Nach Auffassung des Gesamtverband Kunststoffverarbeitende Industrie e. V. (GKV) gefährdet dieser starke Anstieg der EEG-Umlage Investitionen und Arbeitsplätze im industriellen Mittelstand in Deutschland. Der GKV kritisiert in diesem Zusammenhang das Fehlen einer Strategie der Bundesregierung zur Finanzierung der Energiewende und bekräftigt seine Forderung nach einer grundlegenden Reform des EEG. "Die Bundesregierung ist jetzt gefordert, endlich Klarheit über ihre Vorstellungen zur Finanzierung des Ausbaus erneuerbarer Energien zu schaffen. Die Diskussion über kurzfristige Entlastungsmaßnahmen kann ein längerfristig angelegtes Finanzierungskonzept nicht ersetzen", so GKV-Geschäftsführer Dr. Oliver Möllenstädt. Zugleich warnt der GKV die Politik davor, die Zukunft der Energieversorgung in Deutschland zum Thema parteipolitischer Auseinandersetzungen im bevorstehenden Bundestagswahlkampf im kommenden Jahr zu machen. "Bei der Finanzierung der Energiewende darf die Kostenbelastung der Bürger nicht gegen die Wettbewerbsfähigkeit des Industrielandes Deutschland ausgespielt werden", so Möllenstädt weiter. Weitere Informationen: www.gkv.de |
Gesamtverband kunststoffverarbeitende Industrie e.V., Frankfurt a.M.
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