| 18.04.2013, 06:05 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Die tschechische Teneva s.r.o. will in Malacky bei Bratislava eine Anlage errichten, in der Kunststoffabfälle durch Depolymerisierung in Dieselkraftstoff umgewandelt werden, der anschließend verstromt wird. Laut den vom Unternehmen bei den Umweltbehörden eingereichten Unterlagen soll dabei eine von der ungarischen World Technical Solution Kft. in Zusammenarbeit mit dem ungarischen Stromversorger MVM entwickelte Technologie WTS TK zur Herstellung von Dieselkraftstoff durch katalytisches Cracken von Hausmüll und Plastikabfällen und von Flüssigbrennstoff verwendet werden. Als Katalysator kommt dabei Lignocellulose zum Einsatz. An den Reaktor WTS TK 750 soll eine Kraft-Wärme-Kopplungsanlage angeschlossen werden, in welcher der erzeugte Brennstoff zu Strom und Wärme verarbeitet wird. Geplant ist eine Verarbeitungskapazität von 6.000-12.000 Tonnen pro Jahr – je nachdem, ob einer oder zwei Reaktoren installiert werden. Der Reaktor kann 750 kg Ausgangsmaterial pro Stunde bzw. 18 Tonnen pro Tag verarbeiten. Die Investitionskosten werden von dem Unternehmen des tschechischen Geschäftsmanns Zdeněk Pokorný mit rund 15 Mio. EUR angegeben. Quelle: nov-ost.info |
Chemie- und Kunststoffbranche, Slowakei
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