| 02.09.2013, 06:04 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Fluorpolymere werden seit Jahren für die Prozessoptimierung bei der Verarbeitung von Polyolefinen und anderen Polymeren verwendet. So verhindert ein optimal auf Prozess und Material abgestimmtes Verarbeitungshilfsmittel Oberflächeneffekte wie Schmelzebruch und „Shark Skin“. Zusätzlich wird die Bildung von Stippen und Gelpartikeln durch die geringere Haftung des Grundmaterials an Extruder und Werkzeug verringert bis komplett verhindert. Ähnliche Effekte treten bei der Verarbeitung von Barrierewerkstoffen wie Polyamid und EVOH auf und sie beeinflussen die Qualität und/oder den Prozess negativ. Fatal hierbei ist, dass diese Werkstoffe oft nur einen Bruchteil der Schichtdicke des Halbzeugs (Film, Rohr, Sheet) aufweisen, jedoch vergleichsweise teuer sind. Zusätzlich können Fehlstellen in den Barriereschichten von Multilayer-Systemen zu erhöhtem Ausschuss führen. Lehmann & Voss hat zwei neue Produkte entwickelt, die die Verarbeitung der Barrierewerkstoffe Polyamid und EVOH deutlich vereinfachen und optimieren sollen. Das Luvobatch PA PPA 9659 basiert auf einem hochviskosen PA6-Träger und sei für eine Vielzahl von Polyamiden geeignet. Das Batch EVOH PPA 5157 basiert auf einem EVOH mit 32 Mol% Ethylengehalt und eigne sich für den Einsatz in allen üblichen EVOH-Qualitäten mit Ethylengehalt von 29 Mol% bis 44 Mol%. Erste Versuche bei Folien-, Platten- und Rohrherstellern hätten die gewünschten Effekte gezeigt und so eine Produkt- und/oder Prozessoptimierung mit erhöhter Produktivität ermöglicht. Neben den beschriebenen Effekten habe Luvobatch EVOH PPA 5157 eine deutlich verbesserte Maschinengängigkeit im Wendelverteiler bewirkt, was wiederum dünnere EVOH-Schichten ohne Fehlerbild erlaube und so die Kosten senke. Weitere Informationen: www.lehvoss.de |
Lehmann & Voss & Co., Hamburg
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