| 14.11.2013, 06:01 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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![]() In seiner Großserienfertigung nutzt Mayweg unter anderem die partielle induktive Werkzeugerwärmung zur Herstellung von Sichtteilen mit perfekter Oberfläche, auf der weder Einfallstellen noch Bindenähte, Schlieren oder Anspritzpunkte erkennbar sind - (Bild: Mayweg). Das kosteneffiziente Mehrkomponenten-Spritzgießen gehört zu den Disziplinen, in denen Mayweg ein besonders umfangreiches Knowhow gesammelt hat. Ein aktuelles Anwendungsbeispiel ist ein Pkw-Tankstutzen, bei dem sich hohe Kraftstoffbeständigkeit mit hoher Formstabilität paart. Mayweg erreicht dies durch die Kombination von Polyethylen an der mit Kraftstoffen in Kontakt kommenden Oberfläche und glasfaserverstärktem Polyamid (PA) für die stützende Funktion, das quasi in das PE hineingespritzt wird und dieses dabei an die Werkzeugwände drückt. Die Fertigung erfolgt auf einem 4-Kavitäten-Heißkanalwerkzeug. Zu den zukunftsweisenden technologischen Entwicklungen von Mayweg gehört auch die Nutzung der partiellen induktiven Werkzeugerwärmung in der Großserienfertigung. Dabei wird das Abkühlen des Formteils in den relevanten Regionen des Werkzeugs exakt gesteuert verzögert. Dadurch ermöglicht dieses Verfahren laut Unternehmen hohe Präzision bei der Ausbildung der Formteil-Oberflächen ohne signifikante Zykluszeit-Verlängerung. Das Ergebnis seien besonders perfekte, hochglänzende oder mattierte Sichtteile, auf denen weder Einfallstellen noch Bindenähte, Schlieren oder Anspritzpunkte erkennbar seien. Dazu Entwicklungsleiter Andreas Meyer: „Gemeinsam mit unseren Kunden lösen wir anspruchsvolle Aufgaben, sei es bei der Entwicklung von technischen Teilen und Baugruppen, Kunststoff-Metall-Verbindungen, von Bauteilen die Metalle substituieren oder ganz spezifische Oberflächeneigenschaften bieten. Dabei stehen immer Kosteneffizienz und Präzision im Mittelpunkt – Ziele, die wir mit jahrzehntelanger Werkstoff- und Verarbeitungserfahrung, modernen Maschinen und kurzen Rüstzeiten sowie nicht zuletzt auch durch unsere intensive Zusammenarbeit mit Forschungsinstituten erreichen.“ Über Mayweg Die Mayweg GmbH mit Sitz in Halver ist ein vor über 50 Jahren gegründetes Unternehmen mit Kunststoffverarbeitung, eigenständigem Werkzeugbau und eigener Baugruppenmontage. Als Systemlieferant mit 110 Mitarbeitern produziert Mayweg auf 52 Spritzgießmaschinen hochwertige Kunststoff-Produkte für einen breiten Kundenkreis, der vornehmlich der Elektro- und Elektronikbranche angehört, darunter die Hörmann KG (Gehäuse für Tor-Steuerungen), Albrecht Jung (Elektronische Systeme) oder Trilux (Lampenblenden). Weitere Informationen: www.mayweg-gmbh.de |
Mayweg GmbH Kunststoff-Technik, Halver
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