| 02.07.2014, 06:13 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der Spezialchemie-Konzern Lanxess hat wie geplant seine neue Anlage für Polyamid-Kunststoffe in Antwerpen, Belgien, in Betrieb genommen. Die World-Scale-Anlage für Polyamid-Kunststoffe ist für eine Jahreskapazität von rund 90.000 Tonnen ausgelegt und repräsentiert ein Investitionsvolumen von 75 Millionen Euro. Hauptabnehmer für die Leichtbau-Kunststoffe ist die Automobilindustrie. Nach der aktuellen Startphase soll in den kommenden Monaten die Auslastung der Anlage schrittweise gesteigert werden. Antwerpen ist Herzstück der Lanxess-Kunststoffproduktion Die gesamte Menge der bei Lanxess in Antwerpen hergestellten Kunststoffe wird im weltweiten internen Netzwerk von Compoundier-Anlagen zu den finalen Produkten der Marke Durethan weiterverarbeitet. Die neue Anlage zur Polymerisation von Hightech-Kunststoffen steht auch in unmittelbarer Nähe zur Caprolactam-Anlage, die der Konzern in Antwerpen betreibt. Caprolactam ist das zentrale Vorprodukt für die Kunststoff-Herstellung. Mit Inbetriebnahme der Polyamid-Anlage wird Lanxess einen höheren Anteil von Caprolactam intern weiterverarbeiten können. Nach der Polymerisation werden die Kunststoffe dann unter anderem mit Glasfasern verstärkt, um deren Eigenschaften weiter zu verbessern und an kundenspezifische Anforderungen anzupassen. Die dazu benötigten Glasfasern werden ebenfalls in einer Lanxess-Anlage in Antwerpen produziert. Der Geschäftsbereich High Performance Materials (HPM) wird von Michael Zobel geleitet und gehört zum Segment Performance Polymers, das im Geschäftsjahr 2013 einen Gesamtumsatz von 4,5 Milliarden Euro erzielte. HPM beschäftigt weltweit rund 1.500 Mitarbeiter und betreibt Produktionsstätten in Belgien (Antwerpen), Deutschland (Krefeld-Uerdingen, Hamm-Uentrop, Brilon), China (Wuxi), Indien (Jhagadia), USA (Gastonia) und Brasilien (Porto Feliz). Weitere Informationen: lanxess.com |
LANXESS AG, Köln
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