| 06.06.2006 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die Beteiligungs- und Kunststoffverwertungsgesellschaft mbH (BKV, www.bkv-gmbh.de) wird sich in Zukunft stärker in die öffentliche Diskussion über eine umweltverträgliche und wirtschaftliche Kunststoffverwertung einbringen. „Wir setzen uns für die Verbesserung der Infrastruktur der Verwertungswege ein und unterstützen dazu technische und wissenschaftliche Projekte. Damit tragen wir zum Erhalt der sicheren Kunststoffverwertung bei und wollen darüber hinaus Synergien erschließen, die sich aus der Verwertung in anderen Anwendungsbereichen anbieten“, erläutert BKV-Geschäftsführer Peter Orth. Die Neupositionierung der BKV wurde von der Gesellschafterversammlung im Mai beschlossen. Im Gesellschafterkreis der BKV sind die kunststofferzeugende und -verarbeitende Industrie sowie der Kunststoffmaschinenbau vertreten. Hintergrund ist der Rückzug der BKV aus ihrer Beteiligung an der Deutschen Gesellschaft für Kunststoff-Recycling mbH (DKR) Mitte letzten Jahres. „Über viele Jahre hinweg haben wir uns im Bereich der Kunststoffverpackungen als Mehrheitsgesellschafter der DKR für eine ökoeffiziente Verwertung engagiert. Im Rahmen der ehemals monopolistisch organisierten Verwertungslandschaft ist der DKR der Aufbau einer sicheren und über die Jahre zunehmend effizienteren Verwertung in hervorragender Weise gelungen“, so Orth weiter. Weil inzwischen mehrere duale Systeme entstanden sind, sieht es die BKV nicht mehr als zielführend an, mit einem der Systeme eine gemeinsame Tochter zu betreiben. Orth: „Wir sind heute mit veränderten Rahmenbedingungen konfrontiert. Der Wettbewerb zwischen mehreren dualen Systemen und Selbstentsorgern wird mit einer wachsenden Zahl von Marktteilnehmern immer stärker. Wir wollen diesen Veränderungsprozess konstruktiv begleiten und uns für den Erhalt einer Kunststoffverwertung einsetzen, die dem Geist der Verpackungsverordnung entspricht.“ Aus diesem Grund sei die BKV kürzlich auch Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft Verpackung und Umwelt e.V. (AGVU) geworden. Die AGVU macht sich in Politik und Gesellschaft im Interesse ihrer Mitglieder für einen ökologisch und ökonomisch ausgewogenen Umgang mit Verpackungsabfällen stark. In der AGVU sind Handel, Konsumgüterindustrie, Verpackungshersteller und die Recyclingwirtschaft vertreten. Das Mandat der BKV nimmt ihr Beiratsmitglied Michael Rathje vom IK, dem Industrieverband Kunststoffverpackungen, wahr. Ziel der neuen BKV ist es, sich als „Plattform für Kunststoff und Verwertung“ zu etablieren. Dazu wird sie Studien in Auftrag geben, technische Projekte begleiten und ihre Öffentlichkeitsarbeit verstärken. BKV-Geschäftsführer Orth: „Wir werden mit den Ergebnissen unserer Arbeit an die Öffentlichkeit gehen, um im Dialog mit Politik und Wirtschaft weiterhin an der ganzheitlichen Gestaltung der Kunststoffverwertung konstruktiv mitzuwirken.“ |
BKV Beteiligungs- und Kunststoffverwertungsgesellschaft mbH, Frankfurt am Main
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