| 24.08.2015, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die thailändische PTT Global Chemical (PTTGC) plant gemeinsam mit japanischen Partnern die Entwicklung eines Produktionskomplexes für Ausgangsstoffe zur Polyurethan-Herstellung am Standort Rayong. Laut Pressemitteilung des Konzerns wurde dazu mit Toyota Tsusho und Sanyo Chemical Industries (SCI) in dieser Woche die Durchführung sogenannter FEED-Studien für Anlagen zur Produktion von Propylenoxid und Polyetherpolyolen vereinbart. Die FEED-Studien werden auf einer Anfang des Jahres abgeschlossenen Machbarkeitsstudie basieren und die Grundlage für die endgültige Investitionsentscheidung bilden, mit der im kommenden Jahr gerechnet wird. Die bisherigen Planungen von PTTCG für das Projekt sehen im Industriepark Hemaraj Eastern Industrial Estate (HEIE) in Rayong die Errichtung von Kapazitäten zur Produktion von 200.000 Tonnen Propylenoxid und 130.000 Tonnen Polyetherpolyolen im Jahr vor. Der thailändische Konzern wird dabei die Versorgung mit den Ausgangsstoffen Polypropylen und Ethylenoxid gewährleisten, während SCI Technologien bereitstellen und Toyota Tsusho das Projekt mit Know-how in den Bereichen Logistik und Vertrieb unterstützten sollen. Die erforderlichen Investitionen in den neuen PUR-Komplex in Rayong werden der aktuellen Aussendung zufolge bislang mit rund 1 Mrd. USD veranschlagt. PTT Global Chemical wird zu 49% vom thailändischen Öl- und Gaskonzern PTT kontrolliert. Erst im Juli hatte das Chemieunternehmen über Pläne zur Verdopplung seiner Kapazitäten für LLDPE und zur Errichtung eines neuen petrochemischen Produktionskomplexes in den USA informiert. Der Jahresumsatz von PTTGC liegt bei über 570 Mrd. THB (14,5 Mrd. EUR). Weitere Informationen: www.pttgcgroup.com, www.toyota-tsusho.com, www.sanyo-chemical.co.jp |
Chemie- und Kunststoffbranche, Thailand
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