| 02.08.2006 | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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Die BASF (www.basf.com) hat das 1. Halbjahr 2006 mit Rekordwerten abgeschlossen. Die sehr guten Vorjahreswerte wurden erneut übertroffen. • Der Umsatz im 2. Quartal stieg um 16 % auf 12,3 Milliarden €. Das Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) vor Sondereinflüssen erhöhte sich um 15 % auf 1,9 Milliarden €. • Kumuliert betrug der Umsatz im 1. Halbjahr 2006 nahezu 25 Milliarden €. Das sind 20 % mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Das EBIT vor Sondereinflüssen steigerte die BASF im 1. Halbjahr im Vergleich zum Vorjahr um 17 % auf rund 3,8 Milliarden €. Zugleich hat das Unternehmen mit dem Erwerb der Degussa Bauchemie, der Übernahme der Engelhard Corporation und den Akquisitionen von Johnson Polymer sowie CropDesign wichtige Meilensteine auf seinem Weg zu profitablem Wachstum erreicht. „Diese Portfolio-Erweiterungen sind Schlüsselbausteine unserer Strategie, die BASF noch konjunkturrobuster zu machen. Die Integration der neuen Geschäfte ist auf einem guten Weg“, sagte der BASF-Vorstandsvorsitzende Dr. Jürgen Hambrecht bei der Vorstellung der Zahlen für das 1. Halbjahr und das 2. Quartal 2006. Das wirtschaftliche Umfeld im 1. Halbjahr war günstig für das Geschäft: Die Konjunktur hat sich verbessert, und die Aussichten erscheinen positiv. Asien - vor allem China, Indien und Korea - wächst stark, die Wirtschaftslage in den USA ist stabil, und die Binnen-Nachfrage in Europa und mittlerweile auch in Deutschland zeigt nach oben. Eine Sommerabschwächung ist kaum erkennbar. Die gute Mengen-Nachfrage nach BASF-Produkten hält an. Risiken beinhaltet jedoch der anhaltend hohe Ölpreis, und geopolitische Spannungen – insbesondere im Nahen Osten – verunsichern die Märkte. Die historisch hohen Rohstoffkosten haben den Druck auf die Margen weiter verstärkt. Deshalb waren in vielen Arbeitsgebieten Preiserhöhungen notwendig. Anpassungen der Preise an die steigenden Kosten werden auch künftig vorgenommen werden müssen. Finanzvorstand Dr. Kurt Bock wies darauf hin, dass trotz der durch die Akquisitionen auf 11 Milliarden € gestiegenen Finanzschulden die Rating-Agenturen das sehr gute BASF-Rating bestätigt haben: „Unsere Eigenkapitalquote bleibt mit knapp 40 % auf einem für die Branche außerordentlich hohen Niveau.“ Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit hat sich nochmals verbessert und lag im 1. Halbjahr bei über 2,2 Milliarden €. Im 1. Halbjahr 2006 hat das Unternehmen für 681 Millionen € eigene Aktien zu einem Durchschnitts-Kurs von 63,04 € erworben. Auf das bis zur Hauptversammlung 2007 laufende Programm über 500 Millionen €, das im Februar angekündigt wurde, entfielen 342 Millionen €. Damit wurden seit Aufnahme des Aktienrückkauf-Programms im Jahr 1999 rund 21,5 % der eigenen Aktien zurückgekauft. Der Finanzvorstand: „Wir beabsichtigen auch in Zukunft eigene Aktien zu erwerben.“ Im Segment Kunststoffe steigerte das Unternehmen den Umsatz um 8 % durch höheren Absatz insbesondere bei Styrol-Kunststoffen und Polyurethanen. Das Ergebnis verbesserte sich um 15 %. In Europa erwirtschafteten die BASF-Gesellschaften im 2. Quartal einen Gesamtumsatz von 7,5 Milliarden €. Das entspricht einer Verbesserung von 21 %. Das EBIT vor Sondereinflüssen stieg in Europa um 26 %. Zu der deutlichen Verbesserung trug vor allem das Segment Öl und Gas bei. weitere Informationen |
BASF AG, Ludwigshafen
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