| 14.10.2015, 13:28 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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Industrie 4.0 lautet das Schlagwort, dessen Entwicklung die Maschinenbau-, die IT- und die Automatisierungsbranche gemeinsam forcieren. Auch in der Kunststoffverarbeitung dreht es sich immer mehr um die Vision einer vollständigen Vernetzung aller Prozesse in der Produktion. "Zentrale Anforderungen der Kunststoffverarbeiter bei der Umsetzung von Industrie 4.0 sind aus unserer Sicht Produktionseffizienz, Flexibilität, Automatisierung, Verfügbarkeit und Qualität", so Dr. Hans Ulrich Golz, Leiter des Segments Spritzgießtechnik der KraussMaffei Gruppe. Daher habe die KraussMaffei Gruppe heute schon zahlreiche Produkte im Programm, die ihre Kunden genau bei diesen Ansprüchen unterstützen. "Industrie 4.0 ist für uns ein langfristiges Projekt. Mit unseren Lösungen wollen wir in den kommenden Jahren die Potenziale einer intelligenten und flexiblen Produktion mit modernster Informations- und Kommunikationstechnik nutzen und unsere Kunden bei der Optimierung ihrer Wettschöpfungskette und Stärkung ihrer Marktposition unterstützen", so Golz. Die KraussMaffei Gruppe bündelt die Plastics 4.0 Lösungen in den drei Kategorien Intelligent Machines, Integrated Production und Interactive Services. Intelligent Machines steht für intelligente, sich selbst optimierende Maschinen, die die Produktivität und Qualität verbessern. Integrated Production symbolisiert eine lückenlos vernetzte Fertigung, in der die einzelnen Maschinen und Komponenten miteinander kommunizieren und Prozesse dementsprechend autonom steuern. Interactive Services sind wiederum gleichzusetzen mit einem schnell und weltweit agierenden Service zum Beispiel mit Hilfe von Fernwartungstools. Live-Vorführungen zur Fakuma Konkrete Anwendungsbeispiele, wie sich die Vision Industrie 4.0 in der Spritzgießfertigung umsetzen lässt, präsentieren die Marken KraussMaffei und Netstal auf der Fakuma. Typisches Beispiel einer intelligenten Maschine bei KraussMaffei ist die APC-Funktion (Adaptive Process Control). APC erkennt Prozessschwankungen, die durch wechselnde Umweltbedingungen oder schwankende Viskosität ausgelöst werden können, und ergreift selbständig Gegenmaßnahmen. Mit der lückenlosen Vernetzung der Spritzgießmaschinen ELION 2800 und CX 300 mit der Materialversorgung/Trockner von Motan-Colortronic gehen Netstal und KraussMaffei noch einen Schritt weiter. Besucher können am Beispiel ausgewählter Szenarien (Werkzeugwechsel, präzise planbarer Produktionsstart über Wochenzeitschaltuhr) erfahren, wie sich durch den Datenaustausch die Effizienz steigern oder auch der Energieverbrauch automatisch auf ein Minimum reduzieren lassen. Zukünftige zentrale Leitrechnerschnittstelle Um Kunden schnell und weltweit, professionellen Support bieten zu können setzt Netstal bereits seit längerer Zeit den Remote Support ein. Damit werde der Bereich Interactive Services erfolgreich abgedeckt. "Mit diesem Tool kann online auf entsprechend angeschlossene Maschinen zugegriffen werden. So lassen sich mit einer Ferndiagnose Störungen schnell und unkompliziert beheben", erklärt Golz weiter. Ein wichtiger Meilenstein im Bereich Integrated Production markiere die Entwicklung der zukünftigen Leitrechnerschnittstelle Euromap 77. Diese Schnittstelle soll zukünftig ermöglichen, in Echtzeit produktionsrelevante Daten an einen zentralen Leitrechner zu übermitteln. Die Basis für diese neuen Kommunikationsschnittstellen soll das neue Datenübertragungsprotokoll OPC UA werden. Sowohl bei Netstal als auch bei KraussMaffei sei dies bereits implementiert. Weitere Informationen: www.kraussmaffei.com Fakuma 2015, Friedrichshafen, 13.-17.10.2015, Halle A7, Stand 7303 |
KraussMaffei Technologies GmbH, München
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