| 18.02.2016, 14:36 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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Valorplast, der Garantiegeber für Kunststoffverpackungen des französischen Sammelsystems Eco-Emballages, einem dualen System für Post Consumer Verpackungsabfälle aller Art, kündigt an, das werkstoffliche Recycling von Verpackungen aus Polystyrol (PS) deutlich auszubauen. Seit Anfang 2016 haben den Angaben zufolge bereits 15 Mio. der rund 66 Mio. Einwohner Frankreichs die Möglichkeit, ihre Kunststoffabfälle über neue gelben Tonnen noch genauer zu trennen. Damit sollen sortenrein getrennte Verpackungsabfälle aus PS einen neuen, wichtigen Abfallstrom bilden, der sich besser verwerten lasse. Bei Verpackungen wie Bechern und Schalen sei PS inzwischen der am zweithäufigsten verwendete Werkstoff und daher sei dieser Bereich für Valorplast nun ein Schwerpunkt der Entwicklungsarbeit geworden. Als Hauptabnehmer von Kunststoff-Abfällen aus der getrennten Sammlung in Frankreich und anerkannter Experte für Sortier- und Wiederverwertungssysteme, arbeitet Valorplast nach eigner Aussage ständig an der Optimierung des Recyclings aller K-Verpackungen. Dazu setze man ein F & E Team mit vier Werkstoffingenieuren ein, um für alle Typen von Kunststoffabfällen, aktuell insbesondere die immer mehr werdenden aus PS, Lösungen zur Trennung und Aufbereitung zu finden. Optimiertes PS Recycling durch verbesserte Trennung Seit dem Jahre 2012 seien bereits über 3.500 Tonnen PS rezykliert worden, gibt Valorplast an. Egal ob diese Joghurtbecher, Schalen für Fleisch, Wurst- oder Backwaren, Eierkartons (in Frankreich traditionell aus Kunststoff) etc. getrennt und sortenrein erfasst wurden oder ob sie als Mischabfälle anfielen, habe Valorplast deren Rücknahme und Verwertung garantiert. So seien daraus z.B. Kleiderbügel, Blumentöpfe, Teile für Möbel und vieles andere entstanden. Um die stark gewachsenen Mengen von Abfällen aus PS künftig noch besser aufbereiten zu können, arbeitet Valorplast daran, dass möglichst viele Haushalte, ihre Verpackungsabfälle nach den neuen Vorgaben sortieren können und dies auch tun. Je mehr Menschen ihre Kunststoffabfälle sortenrein trennen, desto mehr Tonnen PS könnten zusätzlich werkstofflich rezykliert werden. Dabei stütze sich Valorplast auf die Erfahrungen, die man in früheren Industrieprojekten, wie z.B. dem SéRéPlast IV Projekt, gewonnen habe. Firmen aus der Verpackungsindustrie, der Recycling-Industrie genauso wie Hersteller von Maschinen und Anlagen sowie Ausrüstungen für Prüflabore unterstützten dies und arbeiteten Hand in Hand mit Valorplast um
Die Valorplast S.A. ist ein Non-Profit-Unternehmen, das 1993 gegründet wurde, um als Bindeglied zwischen den französischen Kommunen und der K-Recycling-Industrie zu dienen und für das Sammelsystem Eco-Emballages, einer Art Dualem System für alle Post Consumer Verpackungsabfälle in Frankreich, die Aufbereitung der Verpackungen aus Kunststoff sicher zu stellen. Anteilseigner der Aktiengesellschaft sind die Kunststoffverbände der K-Erzeuger (PlasticsEurope), -Verarbeiter (Fédération de la Plasturgie) und –Verpackungshersteller (elipso). Valorplast übernimmt in ganz Frankreich die Kunststoffverpackungen aus Haushaltsabfällen, die die kommunalen Entsorger sammeln und sortieren. Überwiegend handelt es sich dabei bislang um Verpackungen aus PE-HD, PET und PVC mit dem Grünen Punkt, dabei mit einem hohen Anteil von Kunststoff-Flaschen. Valorplast sorgt dafür, dass die als Ballenware gesammelten Kunststoffabfälle an Recycler vermarktet und dort werkstofflich recycelt werden. Weitere Informationen: www.valorplast.com |
Valorplast S.A., Puteaux (Paris), Frankreich
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