| 15.09.2017, 06:08 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der japanische Chemiekonzern DIC baut die Produktion von Compounds auf der Basis von Polyphenylensulfid (PPS) weiter aus. Laut Pressemitteilung ist dazu am Standort Komaki bei Nagoya die Errichtung neuer Anlagen mit einer Kapazität von 3.500 Tonnen PPS-Compounds im Jahr vorgesehen. Dabei sollen etwa 800 Mio. JPY (6,1 Mio. Euro) investiert werden. Die Inbetriebnahme der neuen Anlagen ist im September kommenden Jahres geplant. Mit der Kapazitätserweiterung in Komaki reagiert DIC auf die weiter steigende Nachfrage nach PPS-Compounds, die vor allem im Automobilbau Verwendung finden. Der Aussendung zufolge geht der Konzern von einem Anstieg des weltweiten Bedarfs um jährlich 6-8 Prozent aus. DIC verfügt in Komaki bislang bereits über Produktionskapazitäten für 23.000 Tonnen PPS-Compounds im Jahr. Hinzu kommen weitere Kapazitäten für PPS-Compounds an Konzernstandorten in China (6.000 Jahrestonnen), Malaysia (4.500 Jahrestonnen) und Österreich (6.000 Jahrestonnen). Mit einem globalen Marktanteil von derzeit rund 27 Prozent gilt DIC als der weltweit führende Hersteller von PPS-Compounds. Darüber hinaus produziert der Konzern u.a. auch Druckfarben, Pigmente, Flüssigkristalle, synthetische Harze, Alkylphenole, EP-Additive und Polymere. Für das erste Halbjahr 2017 berichtet DIC einen operativen Gewinn von 26,04 Mrd. JPY (198 Mio. Euro) und einen Nettogewinn von 17,44 Mrd. JPY (132 Mio. Euro) aus Umsätzen in Höhe von 382,74 Mrd. JPY (2,906 Mrd. Euro). Weitere Informationen: www.dic-global.com |
DIC, Komaki, Japan
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