| 16.03.2018, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Das zum japanischen Spezialchemiekonzern Kuraray gehörende Unternehmen MonoSol plant die Errichtung eines weiteren Werks für wasserlösliche Kunststofffolien im US-amerikanischen Bundesstaat Indiana. Laut Informationen der Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft Indiana Economic Development Corporation (IEDC) soll das neue Werk in Lebanon entstehen. Der Beginn der Bauarbeiten an dem nordwestlich von Indianapolis gelegenen Standort ist im zweiten Quartal diese Jahres vorgesehen, mit dem Produktionsstart in dem rund 14.000 Quadratmeter großen Werk wird in der zweiten Jahreshälfte 2020 gerechnet. Durch den neuen Standort sollen die Kapazitäten von MonoSol zur Produktion von wasserlöslichen Folien um etwa 18 Prozent steigen. Das geplante Investitionsvolumen in Lebanon beläuft sich der IEDC-Aussendung zufolge auf rund 72 Mio. USD. In dem Werk sollen 89 Arbeitsplätze entstehen. Die IEDC unterstützt das Projekt mit Steuervergünstigungen in Höhe von bis zu 1,2 Mio. USD. Das neue Werk in Lebanon wird der bereits vierte Produktionsstandort von MonoSol in Indiana. Bislang produziert die Kuraray-Tochter in dem Bundesstaat bereits in LaPorte, Portage und Duneland, und auch der Hauptsitz des Unternehmens in Merillville befindet sich in Indiana. Weitere Werke betreibt MonoSol im britischen Hartlebury und im japanischen Saijo. Insgesamt beschäftigt das Unternehmen bislang rund 600 Mitarbeiter. Eigenen Angaben zufolge ist MonoSol der weltweit führende Hersteller von wasserlöslichen Kunststofffolien. Der Mutterkonzern Kuraray wiederum gilt als einer der größten Produzenten von Polyvinylalkoholen (PVOH), den Grundstoffen für wasserlösliche Folien. Weitere Informationen: www.monosol.com, www.kuraray.com |
Kuraray, Japan + MonoSol , Merillville, Indiana, USA
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