| 17.04.2007 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Im Rahmen der JEC Composite Show 2007 in Paris wurde dem Institut für Verbundwerkstoffe (www.ivw.uni-kl.de) der Innovationspreis in der Kategorie Automotive für die Entwicklung eines Ringwickelkopfes verliehen. Das Institut konnte sich zusammen mit seinem Entwicklungspartner Material in der Endrunde gegen die beiden weiteren Finalisten im Auswahlverfahren, ATR Group (gemeinsam mit Automobili Lamborghini und Hexcel Composites) und Polynt (gemeinsam mit Gibi Design und Resipol), durchsetzen. Im September 2006 wurde der Ringwickelkopf bereits mit dem AVK Innovationspreis für die beste Hochschularbeit ausgezeichnet. Mit der Entwicklung des Ringwickelkopfes wurde am IVW ein zukunftsfähiges Verarbeitungskonzept erforscht und umgesetzt, das die Herstellung von Hochdruckbehältern zur Gasspeicherung in Brennstoffzellenfahrzeugen wesentlich effizienter und somit kostengünstiger in großen Stückzahlen ermöglicht. Erläuterungen zur Entwicklung eines Ringwickelkopfes zur Steigerung der Effizienz des duroplastischen Wickelprozesses: Das Automobil der Zukunft fährt mit Erdgas oder Wasserstoff. Druckbehälter zur Speicherung der Gase müssen dabei einem Betriebsdruck von 700 bar problemlos standhalten und sollen erst bei 2100 bar bersten. Durch den Einsatz von Faser-Kunststoff-Verbunden für diese Anwendung soll das herausragende Leichtbaupotenzial dieser Werkstoffe genutzt werden. Gleichzeitig muss auch eine serientaugliche Fertigungstechnik für Stückzahlen von über 100.000 Tanksystemen jährlich zur Verfügung stehen. Am Institut für Verbundwerkstoffe in Kaiserslautern wurde im Rahmen des durch die EU geförderten Verbundprojektes "StorHy - Hydrogen storage systems for automotive application" ein Ringwickelkopf mit modularen Siphon-Imprägniereinheiten entwickelt. Die Entwicklung stellt sowohl unter ökonomischen als auch ökologischen Gesichtspunkten einen Qualitätssprung dar. Sie erlaubt für das Nasswickelverfahren eine signifikante Steigerung in der Ablegerate bei gleichzeitig großen Wickelwinkeln für optimierte Umfangslagen. Zudem werden Umlenkungen durch die Verringerung von Kreuzungspunkten reduziert, was zu einer besseren Faserausnutzung und damit geringerem Materialeinsatz führt. Das weitgehend geschlossene System der Siphon-Imprägnierung reduziert die Harzleckagen und führt bei Chargenwechsel zu deutlich reduziertem Harzverbrauch und der fast vollständigen Vermeidung von Sonderabfällen. |
TU Kaiserslautern, Kaiserslautern
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