| 23.11.2018, 06:08 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der internationale Chemiekonzern Ineos übernimmt die Sparte für Verbundwerkstoffe der US-amerikanischen Ashland Global Holdings. Laut Pressemitteilung umfasst der Deal insgesamt 20 Produktionsstandorte in Europa, Nord- und Südamerika, Asien und im Nahen Osten, die mit insgesamt rund 1.300 Beschäftigten zusammen einen Jahresumsatz von über 1,1 Mrd. USD erwirtschaften. Die Konzerntochter Ineos Enterprises übernimmt dabei auch ein Werk zur Produktion des Zwischenprodukts 1,4-Butandiol (BDO) im deutschen Marl. Das finanzielle Volumen der Transaktion beläuft sich der Aussendung zufolge auf ebenfalls rund 1,1 Mrd. USD. Mit dem Abschluss wird vorbehaltlich der Genehmigung durch die zuständigen Aufsichtsbehörden in der ersten Hälfte des kommenden Jahres gerechnet. Die Verbundwerkstoff-Sparte von Ashland umfasst vor allem Kapazitäten für die Produktion von ungesättigten Polyesterharzen, Vinylesterharzen, Gel-Beschichtungen sowie glasfaserverstärkten Kunststoffen. Der CEO von Ineos Enterprises, Ashley Reed, erklärt in der Aussendung: "Verbundwerkstoffe von Ashland sind seit 30 Jahren für Bootsbauer weltweit das Material der Wahl – und das aus gutem Grund. Sie sind leicht, fest sowie chemikalien- und feuerbeständig. Wir sehen für diesen Bereich ein großes Wachstumspotenzial unter dem Dach von Ineos und freuen uns auf die Zusammenarbeit mit einem großartigen Team von Mitarbeitern, die die sich weiter entwickelnden Anforderungen unserer Kunden im Blick haben." Ashland-Chef Bill Wulfsohn begründete den Verkauf der Verbundwerkstoff-Sparte mit Konzentration auf den Bereich Spezialchemikalien, wo sich das Unternehmen zum führenden Anbieter entwickeln will. Die Erlöse aus der Veräußerung an Ineos sollen vor allem für die Reduzierung der Verbindlichkeiten verwendet werden. Weitere Informationen: www.ineos.com, www.ashland.com |
Ineos, Schweiz
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