| 08.03.2019, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der US-amerikanische Ölkonzern ExxonMobil wird das seit Längerem geplante neue Polypropylen-Werk in Baton Rouge errichten. Darüber informierte der Konzern zu Monatsbeginn in einer Pressemitteilung. Demnach sollen die Bauarbeiten an dem Standort im US-Bundesstaat Louisiana noch in diesem Jahr beginnen. Vorgesehen sind Anlagen mit einer Kapazität von 450.000 Tonnen Polypropylen (PP) im Jahr. Mit der Projektierung und Errichtung des Komplexes sind die Unternehmen Turner Industries und Jacobs Engineering beauftragt. Die Fertigstellung ist 2021 geplant, es entstehen 65 dauerhafte Arbeitsplätze. Der Chef der Konzerntochter ExxonMobil Chemical, John Verity, erklärte in der Aussendung: "Durch die bessere Rohstoffversorgung und die weltweit steigende Nachfrage nach Chemieprodukten werden unsere strategischen Investitionsvorhaben und unsere Expansion an der Küste des Golfes von Mexiko weiter vorangetrieben. Wir sind gut aufgestellt, um auf die Nachfrage nach hochwertigen Produkten zu reagieren. Und die weiteren Investitionen in Baton Rouge stärken unsere Wettbewerbsfähigkeit." Zu den mit der Errichtung des neuen PP-Werks in Baton Rouge verbundenen Investitionen wurde keine Angaben gemacht. Der Aussendung zufolge ist dieses Projekt jedoch kein Bestandteil des Programms "Growing the Gulf", im Rahmen dessen ExxonMobil bereits die Investition von insgesamt rund 20 Mrd. USD in den Ausbau der Petrochemiekapazitäten an der US-amerikanischen Golfküste plant. Zu den elf Einzelprojekten dieses Programms gehören u.a. der Bau eines neuen Ethan-Crackers und die Errichtung neuer Polyethylen-Anlagen an den Standorten Baytown und Mont Belvieu im Bundesstaat Texas. Über die Pläne zum Bau eines neuen PP-Werks an der US-Golfküste hatte ExxonMobil erstmals im März vergangenen Jahres informiert (siehe auch plasticker-News vom 28.03.2018). Weitere Informationen: www.exxonmobil.com |
ExxonMobil, USA
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