| 29.08.2019, 06:04 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der japanische Kunststoffkonzern Sekisui Chemical plant in Indien die Errichtung eines weiteren Werks zur Produktion von Spritzgusskomponenten für die Automobilindustrie. Laut einer Pressemitteilung des Konzerns wird das neue Werk von dem Joint Venture Sekisui DLJM Molding auf einem 3,3 ha großen Grundstück am Standort Mandal im nordwestindischen Bundesstaat Gujarat errichtet. In dem insgesamt vierten Produktionsbetrieb des Unternehmens sollen künftig Kunststoffkomponenten für Innenausstattungen und den Außenbereich von Kfz gefertigt werden. Vorgesehen sind Investitionen in Höhe von etwa 900 Mio. JPY (7,7 Mio. Euro). Mit dem Produktionsstart wird im April kommenden Jahres gerechnet. Der aktuellen Aussendung zufolge reagiert Sekisui DLJM Molding mit dem Bau ihres vierten Werks auf den erwarteten Anstieg der Nachfrage aufgrund der weiteren Motorisierung Indiens. Die Gesamtkapazitäten des Unternehmens werden sich durch das Projekt in Mandal um etwa 20 Prozent erhöhen. Das im Jahr 2011 gegründete JV Sekisui DLJM Molding produziert bislang Spritzgussteile für die Automobilindustrie an den Standorten Greater Noida bei Delhi, Alwar im nordwestlichen Bundesstaat Rajasthan und Sriperumbudur im südöstlichen Bundesstaat Tamil Nadu. Sekisui kontrolliert 51 Prozent der Anteile an dem JV, mit 49 Prozent ist das indische Branchenunternehmen Dipty Lal Judge Mal (DLJM) beteiligt. Im Geschäftsjahr 2018 erzielte Sekisui DLJM Molding mit insgesamt knapp 400 Mitarbeitern einen Umsatz von 4,9 Mrd. JPY (41,6 Mio. Euro). Die in Osaka ansässige Sekisui Chemical produziert mit weltweit rund 26.500 Mitarbeitern Hochleistungskunststoffe für den Bedarf der Automobilindustrie, der Elektronikindustrie, des Infrastruktur- und Bausektors sowie weiterer Branchen. Für das Geschäftsjahr 2018/2019 berichtet der Konzern einen Nettogewinn von 66,1 Mrd. JPY (562 Mio. Euro) aus Umsätzen in Höhe von 1.142,7 Mrd. JPY (9,713 Mrd. Euro). Weitere Informationen: |
Sekisui Chemical, Osaka, Japan
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