| 25.09.2019, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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Der Messeauftritt der Karl Finke GmbH & Co. KG aus Wuppertal auf der K 2019 steht ganz im Zeichen der Nachhaltigkeit. Kernthemen sind innovative Lösungen zur Einfärbung von PCR-Polyolefinen und Biopolymeren sowie die Lasermarkierung als nachhaltige Alternative zu bedruckten Etiketten.Vorgestellt wird unter anderem das firmeneigene Verfahren zur Einfärbung von Polyolefin-Flaschen mit hohem Rezyklat-Anteil. Der Prozess ermöglicht laut Anbieter mit geringem Pigmenteinsatz ein verlässliches Farbergebnis. Durch eine Coextrusionstechnologie können Recyclingmaterial und Neumaterial getrennt verarbeitet und in verschiedene Schichten eingebracht werden. Da die äußerste Schicht nicht aus Recyclingmaterial besteht, ergibt sich für die Dekoration zusätzlicher Gestaltungsspielraum. So sind zahlreiche Buntfarben und viele Pastelltöne möglich, die zusätzlich mit Effekten, wie Metallic-Look, Perlglanz oder Glitzer ausgestattet werden können. Auf dunklem Untergrund kann für die Außenschicht auch ein Masterbatch mit Interferenzfarbe aus der „Fibaplast“ Reihe verwendet werden. Sehr schöne Pastelltöne, die dem Produkt einen Vintage-Look verleihen, sollen mit hochgefüllten Compounds aus der „Fibafekt“ Reihe erzielt werden können. Auch bei hoher Pigmentbeladung im Compound sollen dabei streifenfreie Einfärbungen gelingen. Die „Fibafekt“ Serie soll es außerdem ermöglichen, im Coextrusionsverfahren lackähnliche Strukturen und Oberflächen zu schaffen. Färbemittel für Biokunststoffe müssen besonderen Anforderungen genügen. Bei der Formulierung von Farbmasterbatchen müssen sowohl die besonderen Eigenschaften als auch das Verhalten der Biokunststoffe bei der Verarbeitung berücksichtigt werden. Außerdem sollten die einzelnen Bestandteile der Rezeptur aus nachwachsenden Rohstoffen bestehen und ggf. bioabbaubar sein, wenn dies zur Spezifikation des Produktes gehört. Finke präsentiert auf der K 2019 eine Reihe von „Fibaplast“ Masterbatches zur Einfärbung von Biokunststoffen. Die Rezeptur erfüllt alle Anforderungen für die Kompostierfähigkeit nach EN 13432 (industrielle Kompostierung). Dafür wurden die verwendeten Pigmente, Farbstoffe, Füllstoffe und Additive einzeln bewertet, geprüft und für die Anwendung freigegeben. Zur K 2019 hat Finke auch das Masterbatchprogramm zur farbigen Lasermarkierung erweitert. Für die Polymere PP, PE, PET, PC, ABS, PLA, PA6 und PA12 bietet das Unternehmen jetzt in der „Fibaplast“ Reihe sowohl Additivbatche zur funktionalen Modifikation von bestehenden Farbkonzentraten als auch „Fibaplast“ Kombibatche, die Farbe und Funktion vereinen. Durch die Lasertechnologie sollen Kunststoffverpackungen direkt bedruckt werden können. Der Hersteller kann daher auf zusätzliche Etiketten verzichten und seine Verpackungen werden gemäß Verpackungsgesetz 2019 (VerpackG) als Einstoffverpackungen eingestuft. Die Additiv- und Masterbatch-Technologie für die farbige Lasermarkierung hat Finke im eigenen Haus entwickelt. Langjährige Erfahrung und ein Nd:YAG-Laser im Finke Technikum würden dafür sorgen, dass jeder Kunde innerhalb kurzer Zeit ein speziell auf seine Anwendung zugeschnittenes Produkt erhält und seine Ideen schnell zur Marktreife bringen kann. K 2019, 16.–23.10.2019, Düsseldorf, Halle 8b, Stand H50 Weitere Informationen: finke-colors.eu |
Karl Finke GmbH Co. KG, Wuppertal
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