| 21.10.2019, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Auf der K 2019 präsentiert Vecoplan den neuentwickelten Zerkleinerer der Baureihe VIZ (Vecoplan Infinity Zerkleinerer, siehe auch plasticker-News vom 26.08.2019). Der hocheffiziente Schredder ist laut Anbieter besonders flexibel bei der Schneidgeometrie: Über die Rotor- und Messerbestückung sowie die entsprechende Siebwahl kann er detailliert an die In- und Output-Anforderungen angepasst werden.„Mit unserer Baureihe VIZ haben wir die Lösung für alle Input-Materialien“, beschreibt Martina Schmidt, Leitung des Geschäftsbereichs Recycling I Waste bei Vecoplan, die neuen Zerkleinerer. Der Maschinenbauer aus dem Westerwald hat bei dieser Entwicklung den Fokus auf die Flexibilität der Schneidgeometrie gelegt. Über die Rotor- und Messerbestückung sowie die entsprechende Siebwahl kann sie detailliert an die In- und Output-Anforderungen angepasst werden. Die Leistungsfähigkeit lässt sich schnittstellengenau abstimmen. „Unter anderem bietet unsere neue Rotorlösung zahlreiche Vorteile“, sagt Schmidt. „Durch das Konzept der geschraubten Werkzeughalterplatten mit variabel ausführbaren Schneidkronengrößen gehören Rotorwechsel der Vergangenheit an.“ Der Anwender tauscht demnach lediglich die Halterplatten aus und passt somit die Schneidgeometrie schnell und einfach an das geänderte Output-Korn an. Der Rotor verbleibt in der Maschine. Auch Schneidkronenwechsel kann der Betreiber ergonomisch vornehmen – ohne den Rotor anzufassen. Bei einem beschädigten Werkzeughalter sei lediglich das entsprechende Segment zu erneuern. Die Maschine sei zudem so konzipiert, dass sie je nach Anforderung entweder mit dem anlauf- und drehmomentstarken HiTorc-Antrieb ausgestattet werden kann oder mit dem kostengünstigeren ESC-Antrieb, dem frequenzgeregelten Riemen-Direktantrieb von Vecoplan. „Der VIZ basiert auf unseren jahrelangen Erfahrungen in der Zerkleinerungstechnik von Kunststoffen und den daraus resultierenden Erkenntnissen zu den ganz unterschiedlichen Kundenanforderungen“, berichtet Schmidt. Dazu habe Vecoplan unter anderem den Schieber optimiert und die Maschinenkonstruktion überarbeitet: Durch die verbesserte Schieberhöhe sollen sich nun auch komplette Ballen aufgeben lassen. Weil auch der Maschinenraum vergrößert wurde, könne der VIZ die Ballen sicher schreddern – und dies schon ab dem Modell 1300. Bei einer vergleichbaren Baureihe von Vecoplan sei dies erst ab der Größe 1700 möglich, obwohl die kleinere Version den erforderlichen Durchsatz schaffen würde. Bei Bedarf könne der Anwender die Anlage auch mit einem zweiten Gegenmesser ausrüsten. Durch das neue klare Design soll der Betreiber den VIZ leichter reinigen können. Der neu konzipierte Schieber habe einen geringeren Abstand zum Rotor, dort soll es nun zu weniger Materialrückständen kommen. K 2019, 16.-23.10.2019, Düsseldorf, Halle 9, Stand B59 Weitere Informationen: www.vecoplan.de |
Vecoplan AG, Bad Marienberg
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