| 03.07.2007 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Ladenhüter, die Platz kosten und damit bares Geld fressen, sind bei Unternehmen der Fensterprofilbranche ein alltägliches Problem. Farben sind nicht mehr aktuell, Designs weitab vom Puls der Zeit – die sperrigen Profile verstopfen das Lager und sind zum Wegwerfen oft zu schade. Außerdem belasten entsorgte Profile die Umwelt. Die Schwarz Profilbeschichtungs GmbH + Co. KG (www.schwarz-group.com) hat ein neuartiges Klebeverfahren entwickelt, das erstmals das Überkleben veralteter Fensterfolien mit marktgerechten und aktuellen Modellen ermöglicht (Bild). „Folie auf Folie“, so der schlichte und einprägsame Name, ist ein Verfahren, dessen Entwicklung die Schwarz Profilbeschichtung sowohl aus betriebswirtschaftlichen als auch design- und recylingorientierten Erwägungen vorangetrieben hat. „Wir haben immer wieder aus dem Markt heraus von dem Problem gehört, dass bestimmte Fensterfarben und -Designs nicht mehr vom Kunden gewünscht werden und entsprechend beklebte Profile nicht abverkauft werden können. Das kostet unnötig Lagerplatz. Als sparsame Schwaben wollten wir uns aber nicht damit abfinden, dass diese Fensterprofile beim Hersteller verstauben oder einfach weggeworfen werden“, meint Wolfgang Schwarz, Geschäftsführender Gesellschafter der Schwarz Profilbeschichtung. Das jetzt entwickelte Verfahren ermöglicht es Fensterherstellern, bereits beschichtete Profile erneut beschichten zu lassen und so wieder attraktiv für den Markt zu machen. Vor allem die Möglichkeit PMMA (Polymethylmethacrylat)- und U-PVC (unplastifiziertes Polyvinylchlorid)-Kunststoffe, aus denen die Vorder- und Rückseiten von Renolit-Fensterfolien hergestellt sind, miteinander zu verkleben macht das Verfahren von Schwarz zu einer echten Innovation. „Die Verklebung der beiden sehr unterschiedlichen Kunststoffe hat lange Jahre nicht reibungslos funktioniert. Gemeinsam mit unseren Partnern auf Seiten der Klebstoffhersteller konnte unsere Produktentwicklung und der Maschinenbau der Schwarz Profilbeschichtung ein System aus speziellen Haftvermittlern, PUR-Hotmelt-Klebstoffen und einer speziellen Folierungstechnik entwickeln und zur Serienreife bringen. Damit sind wir der ideale Partner, um ausgemusterte Profile optisch zu recyceln“, so Unternehmer Wolfgang Schwarz. |
Schwarz Profilbeschichtungs GmbH + Co. KG, Binsdorf
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