| 07.06.2021, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der thailändische Kunststoffkonzern Indorama Ventures Ltd. (IVL) plant die Erweiterung seiner Produktionskapazitäten in Indien. Wie IVL in einer Pressemitteilung informiert, sollen dazu insgesamt bis zu 6 Mrd. INR (68 Mio. Euro) in das Werk der indischen Konzerntochter Indo Rama Synthetics (India) Limited (IRSL) in Nagpur investiert werden. Vorgesehen ist an dem Standort im Osten des Bundesstaats Maharashtra vor allem die Errichtung neuer Anlagen zur PET-Produktion. Darüber hinaus sollen bestehende Anlagen modernisiert und das Sortiment an Polyesterfasern und Spezialgarnen erweitert werden. Die Inbetriebnahme der neuen PET-Anlage mit einer Tageskapazität von 700 Tonnen ist im zweiten Quartal 2022 geplant. Der aktuellen Aussendung zufolge wird Indorama dann an ihren drei indischen Produktionsstandorten Nagpur, Haldia und Karnal insgesamt über Kapazitäten für mehr als 1 Mio. Tonnen PET im Jahr verfügen. Hintergrund des Kapazitätsausbaus ist die weiter steigende Nachfrage. IVL-Manager Dilip Kumar Agarwal erklärte: "Indien ist für uns ein strategischer Markt mit hohem Wachstumspotenzial. Unser Investitionsplan spiegelt unser langfristiges Engagement für die Entwicklung der Branche in Indien wider. Wichtig sind dabei kontinuierliche Investitionen, um die Versorgung unserer Kunden überall in Indien zu gewährleisten." Indorama Ventures gehört zu den international führenden Produzenten von Polyester, PET, PTA und Kunstfasern und beschäftigt weltweit an über 120 Standorten insgesamt rund 24.000 Mitarbeiter. Im ersten Quartal des Geschäftsjahr 2021 setzte der Konzern 3,24 Mrd. USD um und erzielte dabei ein EBITDA von 438 Mio. USD. Weitere Informationen: www.indoramaventures.com |
Indorama Ventures Public Company Limited, Bangkok, Thailand
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