| 06.07.2021, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der US-amerikanische Chemiefaserkonzern Invista plant die Eröffnung eines neuen Forschungs- und Entwicklungszentrums in der chinesischen Metropole Shanghai. Laut Angaben des Konzerns entsteht das Asia Innovation Center im Shanghai Chemical Industry Park (SCIP). Auf einer Fläche von etwa 2.500 Quadratmetern sollen neben modernen Analyseausrüstungen u.a. auch Testanlagen für die Extrusion und das Spritzgießen von Compounds installiert werden. Vorgesehen ist in dem Zentrum vor allem die Entwicklung neuer Werkstoffe auf der Basis von Polyamid 6.6 (PA 6.6) für Anwendungen im Automotive-Sektor, in der Elektronikindustrie und in weiteren Branchen. Damit will Invista auf die weiter steigende Nachfrage am chinesischen Markt reagieren. Invista-Managerin Angela Dou erklärte: "Innovation ist weiterhin ein wesentlicher Schwerpunkt für Invista und unsere Kunden. Wir arbeiten gemeinsam an der Erweiterung der Möglichkeiten zur Entwicklung von Anwendungen für technische Polymere. Wir gehen davon aus, dass das Asia Innovation Center uns in die Lage versetzen wird, schnell auf die Bedürfnisse der Kunden vor Ort zu reagieren und nachgelagerte Upgrades zu erleichtern." Der aktuellen Aussendung zufolge investiert Invista mehr als 95 Mio. CNY (12,3 Mio. Euro) in das Asia Innovation Center. Das neue F+E-Zentrum soll bereits Ende dieses Jahres eröffnet werden. Der Konzern verfügt im SCIP über einen Produktionsstandort für PA 6.6, dessen Kapazitäten erst Ende vergangenen Jahres um 40.000 Tonnen auf nunmehr insgesamt 190.000 Tonnen erhöht wurden (siehe auch plasticker-News vom 04.12.2020). Invista hat ihre Zentrale in Wichita im US-Bundesstaat Kansas und wird von Koch Industries kontrolliert. Weitere Informationen: www.invista.com |
Invista, Wichita, Kansas, USA
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