| 30.08.2021, 14:59 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Die Polytives GmbH aus Jena, im März 2020 aus der Friedrich-Schiller-Universität ausgegründet, arbeitet an einem Re-Design herkömmlicher Kunststoffmaterialien - innovativ, hochwertig und ungiftig, dazu in mehr als 60 Prozent aller Standardprodukte einsetzbar. Das Unternehmen nutzt verschiedene Ressourcen, die in Thüringen zur Verfügung stehen. Wissenschaftliche Grundlagenforschungen werden durch Hochschuleinrichtungen wie der FSU Jena begleitet, als Forschungspartner mit industriellem Hintergrund dient das Thüringer Institut für Textil- und Kunststoff-Forschung (TITK). Zwei Investoren, einer davon die Beteiligungsmanagement Thüringen GmbH (bm|t), unterstützen das Vorhaben finanziell, während die Netzwerke wie der PolymerMat e.V., die Gründerservices oder die Startup Community Thüringen einen weiteren Teil des Ökosystems abbilden. „Wir wollen auch über Thüringen hinauswachsen, aber wir werden erstmal solide hier starten“, erklärte Viktoria Rothleitner, Mitgründerin und Mitgeschäftsführerin der Polytives GmbH, kürzlich dem Thüringer Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee bei Entgegennahme des ThEx-Awards 2020. Im Rahmen seiner jährlichen Sommertour besuchte der Minister am 18. August 2021 das Labor des prämierten Jungunternehmens. Dort stellte das auf mittlerweile acht Köpfe angewachsene Team die alltäglichen Arbeitsprozesse für die Synthese und Erforschung neuer Kunststoffzusätze vor und sprach über Erfolge und Hindernisse, welche den bisherigen Firmenweg säumten. Das erste fertig entwickelte Produkt des Unternehmens, ein Fließverbesserer auf Polymerbasis, verspricht Energieeinsparung und Nachhaltigkeit. Weitere Informationen: polytives.com |
Polytives GmbH, Jena
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