| 04.09.2007 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Halbjahresumsatz plus 11% / Margendruck und Energiekosten belasten Ergebnis / Verhaltener Ganzjahresausblick Die Hamburger Unylon AG (www.unylon.de), einer der führenden konzernunabhängigen Nylonhersteller Europas, hat im ersten Halbjahr 2007 nach eigenen Angaben ihr seit Jahren weit über dem Marktdurchschnitt liegendes Wachstum fortgesetzt. Das Ergebnis konnte damit jedoch nicht Schritt halten und wird auch im Gesamtjahr unter dem von 2006 bleiben. Im Rahmen eines freundlichen Gesamtmarktes für Kunststoffe und speziell für Nylon hat Unylon ihren Umsatz gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres (36,6 Mio. €) um gut 11% auf 40,8 Mio. € gesteigert. Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2006 konnte die Auslastung der Ende 2004 erweiterten Produktionsanlagen im ostbrandenburgischen Guben verbessert werden. Mit einem Auslastungsgrad von 93% der Nennkapazität liegt diese im Rahmen der Planungen, die Anlagenumbauten zur Steigerung der Qualität und die Vorbereitung weiterer Optimierungsmaßnahmen in der Produktion vorsieht. Rückschlag bei der Ergebnisentwicklung Nachdem die Ergebniszahlen 2005 infolge von Produktionsumstellungen im Zuge der Erweiterungsinvestitionen stark zurückgegangen waren, gelangen 2006 wesentliche Verbesserungen. Im ersten Halbjahr 2007 konnten die erhöhten Erlöse im Wesentlichen aufgrund von unbefriedigenden Margen sowie dramatisch gestiegenen Energiekosten nicht in Ergebnissteigerungen umgesetzt werden. Das EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) beläuft sich auf 1,54 Mio. € (6 Mon. 06: 1,80 Mio. €). Nach Abzug von 1,49 Mio. € Abschreibungen in geplanter Höhe (davon 326 T€ Goodwill-Abschreibungen) verbleibt ein EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) in Höhe von 0,05 Mio. € (6 Mon. 06: 0,52 Mio. €). Bei einem negativen Zinsergebnis von 1,40 Mio. € ergeben sich identische Vorsteuer- (EBT) und Nachsteuerergebnisse von -1,35 Mio. € nach -84 T€ in den ersten 6 Monaten von 2006. Auch fürs Gesamtjahr Umsatzanstieg und Ergebnisrückgang erwartet Unylon-Vorstand Marcus Ernst erwartet auch für den weiteren Jahresverlauf eine hohe Nachfrage für das Zwischenprodukt Nylongranulat. Allerdings wird es auch im zweiten Halbjahr zu technisch bedingten Kapazitätseinschränkungen kommen. Ernst: „Wir werden uns daher im Gesamtjahr an der Untergrenze unserer ursprünglichen Umsatzprognose von 80-85 Mio. € bewegen.“ Gegenüber den 2006 erlösten 75,8 Mio. € wäre dies eine Steigerung von etwa 5%. Für das zweite Halbjahr geht der Unylon-Vorstand von einer Stabilisierung der Ergebnissituation aus. Im Gesamtjahr soll das EBITDA voraussichtlich rund 3,1 Mio. € betragen nach 3,9 Mio. € im Vorjahr. Mit technischen Investitionen werden derzeit die Voraussetzungen für Optimierungen des Produktportfolios und damit die Verbesserung der Gesamtsituation ab 2008 geschaffen. |
Unylon AG, Hamburg
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