| 17.04.2023, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der niederländische Chemiekonzern Royal DSM hat den Verkauf seiner bisherigen Sparte DSM Engineering Materials (DEM) an den deutschen Spezialchemiekonzern Lanxess und den US-amerikanischen Private-Equity-Investor Advent International abgeschlossen. Darüber informierte Royal DSM zu Monatsbeginn in einer Pressemitteilung. Der im Mai vergangenen Jahres vereinbarten Transaktion (siehe auch plasticker-News vom 31.05.2022) lag demnach eine Bewertung der veräußerten Aktiva mit insgesamt 3,85 Mrd. Euro zu Grunde. Der Konzern erhält für DEM etwa 3,5 Mrd. Euro in bar und rechnet mit einem Buchgewinn in Höhe von rund 2,7 Mrd. Euro. DSM Engineering Materials entwickelt und produziert vor allem Hochleistungsmaterialien auf der Basis von Polyamiden (PA6, PA66, PA46, PA410, PPA) und Polyestern (PET, PBT). Die Sparte beschäftigt rund 2.100 Mitarbeiter an acht Produktions- und sieben Forschungsstandorten. Mit dem Verkauf von DEM schließt Royal DSM den Rückzug aus dem Materials-Segment ab. Zuvor wurde bereits die Sparte DSM Protective Materials (DPM) an den US-amerikanischen Spezialpolymer-Produzenten Avient veräußert (siehe auch plasticker-News vom 14.09.2022). Künftig will sich der niederländische Konzern auf das Segment Health, Nutrition & Bioscience konzentrieren. DSM Engineering Materials wird nun in dem von Lanxess und Advent neu gegründeten Unternehmen Envalior aufgehen, das Anfang April über die Aufnahme seiner Geschäftstätigkeit informiert hat (siehe auch plasticker-News vom 03.04.2023). Unter dem Dach von Envalior bildet DEM gemeinsam mit der bisherigen Lanxess-Sparte High Performance Materials (HPM) einen der nach eigenen Angaben führenden Anbieter von technischen Hochleistungskunststoffen. Advent kontrolliert mit 60 Prozent die Mehrheitsanteile an Envalior, Lanxess ist entsprechend mit 40 Prozent beteiligt. Das neue Unternehmen beschäftigt weltweit etwa 4.000 Mitarbeiter und rechnet mit einem Jahresumsatz von rund 4 Mrd. Euro. Weitere Informationen: |
Royal DSM, Heerlen, Niederlande
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