| 04.08.2023, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der japanische Chemiekonzern Mitsubishi Chemical Group beauftragt den US-amerikanischen Industrieanlagenbauer Fluor mit der Erweiterung der Kapazitäten für die Produktion von Ethylen-Vinylalkohol-Copolymeren (EVOH) in Großbritannien. In einer Pressemitteilung informierte Fluor kürzlich über den Zuschlag für den entsprechenden EPC-Auftrag (engineering, procurement, construction). Demnach sind am Standort von Mitsubishi Chemical UK im Saltend Chemicals Park im nordostenglischen Hull die Modernisierung der bestehenden und die Errichtung einer neuen Produktionsanlage vorgesehen. Dadurch steigt die jährliche Gesamtkapazität um 21.000 Tonnen auf künftig 39.000 Tonnen EVOH der Konzernmarke "SoarnoL". Der Abschluss des Erweiterungsprojekt ist im Sommer 2025 geplant, zur Höhe der mit dem Projekt verbundenen Kosten liegen keine Angaben vor. Das Werk von Mitsubishi Chemical UK ist bereits jetzt der zweitgrößte EVOH-Standort innerhalb der Mitsubishi Chemical Group. Außer in Hull produziert der Konzern auch EVOH am japanischen Standort Okayama/Mizushima (10.000 Jahrestonnen) und im US-amerikanischen La Porte (41.000 Jahrestonnen). EVOH der Marke "SoarnoL" wird vor allem zu Folien für Lebensmittelverpackungen verarbeitet. Jim Breuer, Chef der Fluor-Sparte Energy Solutions, erklärte in der aktuellen Aussendung: "Die Zusammenarbeit mit der Mitsubishi Chemical Group ist für uns von großem Wert. Wir freuen uns, Teil dieses wichtigen Projekts zu sein, das zur Reduzierung von Lebensmittelabfällen beiträgt und damit zu einer Verringerung der Methanemissionen aus den Deponien und zu einer besseren CO2-Bilanz führen wird." Fluor hat ihre Zentrale in Irving bei Dallas im US-Bundesstaat Texas und beschäftigt weltweit insgesamt mehr als 40.000 Mitarbeiter. Im Geschäftsjahr 2022 setzte der an der Börse New York notierte Konzern rund 13,744 Mrd. USD um. Weitere Informationen: |
Mitsubishi Chemical Corporation, Tokio, Japan
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