| 28.05.2026, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die Barlog Plastics GmbH stellt auf der Kuteno 2026 Material- und Dienstleistungsentwicklungen für die Kunststofftechnik vor. Im Mittelpunkt stehen Hochleistungswerkstoffe, PFAS-freie tribologische Compounds, digitale Werkzeuge zur Nachhaltigkeitsbewertung sowie flexible Fertigungskonzepte für Prototypen und Kleinserien.Ein Schwerpunkt ist die neue Produktreihe „Kebapeak“ 9000. Dabei handelt es sich um Hochleistungscompounds auf Basis von PEKK, die für Anwendungen mit hohen thermischen und mechanischen Anforderungen entwickelt wurden. Die Werkstoffe erreichen laut Unternehmen eine Wärmeformbeständigkeit von bis zu 385°C. Durch die Verbindung aus hoher Temperaturbeständigkeit und hohem Kristallisationsgrad sollen sie auch unter anspruchsvollen tribologischen Bedingungen sowie bei hohen Flächenpressungen eine hohe Belastbarkeit und reduzierten Verschleiß ermöglichen. Vor dem Hintergrund der geplanten Regulierung von per- und polyfluorierten Alkylsubstanzen durch die ECHA präsentiert Barlog Plastics außerdem PFAS-freie Alternativen zu PTFE-modifizierten Gleitlagerwerkstoffen. Das Unternehmen verfolgt dabei keinen universellen Ersatzansatz, sondern entwickelt anwendungsspezifische Compounds. Grundlage ist eine Analyse der jeweiligen Einsatzbedingungen, etwa hinsichtlich Temperatur, chemischer Beständigkeit und mechanischer Belastung. Darauf abgestimmte Füllstoffkonzepte sollen gute Reibungs- und Verschleißeigenschaften ohne den Einsatz von PTFE ermöglichen. Ein weiterer Messefokus liegt auf Nachhaltigkeit im Produktentstehungsprozess. Mit der „Eco“-Selection unterstützt Barlog Plastics die Werkstoffauswahl unter technischen, wirtschaftlichen und ökologischen Kriterien. Der „Eco“-Design-Service dient der Optimierung von Bauteilen im Hinblick auf CO₂-Fußabdruck, Reparaturfähigkeit und Recyclingfähigkeit. Ergänzt wird das Angebot durch „Eco“-Simulation und ECO-Calculator. In Kooperation mit Sigmasoft werden Daten aus der Spritzgusssimulation in die CO₂-Berechnung einbezogen, um Umweltauswirkungen bereits in frühen Entwicklungsphasen bewerten und vergleichen zu können. Im Bereich Bauteilentwicklung zeigt Barlog Plastics erweiterte Rapid-Tooling-Möglichkeiten. Das Verfahren verbindet schnelle additive Prozesse mit der Präzision klassischer Spritzgusswerkzeuge und erlaubt die Herstellung funktionsfähiger Prototypen und Kleinserien aus serienidentischen Thermoplasten. Die Fertigung erfolgt auf 16 Spritzgießmaschinen mit Schließkräften von 6 bis 450 Tonnen. Neben Standardspritzguss umfasst das Angebot auch 2K-Anwendungen, Flüssigsilikonverarbeitung, Kunststoff-Metall-Hybridspritzguss sowie zusätzliche Möglichkeiten durch eine Vertikalmaschine. Parallel baut das Unternehmen sein „Keballoy Eco“-Portfolio aus. Im Fokus stehen Hochleistungscompounds mit Rezyklatanteil, insbesondere auf Basis hochwertiger Post-Consumer-Rezyklate. Die Materialien sollen für technisch anspruchsvolle Anwendungen geeignet sein und unter anderem Potenziale für Leichtbau, Funktionsintegration, Kostenreduzierung und den Ersatz metallischer Werkstoffe erschließen. Der Messeauftritt von Barlog Plastics auf der Kuteno 2026 zeigt damit einen integrierten Ansatz entlang der Wertschöpfungskette: von der Werkstoffentwicklung über Bauteildesign und Prototyping bis zur Fertigung. Inhaltlich verbindet das Unternehmen dabei technische Leistungsanforderungen mit regulatorischen und nachhaltigkeitsbezogenen Fragestellungen. Kuteno 2026, 09.-11. Juni 2026, Bad Salzuflen, Stand 20-K19 Weitere Informationen: www.barlog.de |
Barlog Plastics GmbH, Overath
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