| 21.08.2026, 06:04 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der polnische Folienhersteller Ergis baut die Produktionskapazitäten an seinem Standort Oława aus. Auf dem Werksgelände entstehen derzeit ein neues Lager sowie eine zusätzliche Produktionshalle, in der eine neue Fertigungslinie installiert werden soll. Die Gebäude sollen nach Unternehmensangaben im Herbst 2026 fertiggestellt werden. Der Produktionsstart auf der neuen Linie ist für etwa Mitte 2027 vorgesehen. Welches Produkt dort hergestellt werden soll und über welche Kapazität die Anlage verfügen wird, hat Ergis bislang nicht mitgeteilt. Mit der Investition reagiert das Unternehmen nach Angaben von Vertriebsdirektor Jarosław Ciświcki sowohl auf das eigene Wachstum als auch auf neue regulatorische Anforderungen. Rund die Hälfte der Produktion des Werks werde derzeit in Polen verkauft, die andere Hälfte exportiert. Gleichzeitig machten die steigenden Anforderungen an den Einsatz von Rezyklaten weitere Investitionen erforderlich. Hintergrund ist unter anderem die europäische Verpackungsverordnung PPWR. Sie schreibt für Kunststoffverpackungen künftig Mindestanteile an Rezyklaten aus Post-Consumer-Abfällen vor. Für zahlreiche Kunststoffverpackungen liegt die Vorgabe ab 2030 bei 35 Prozent. Auch die Beschäftigtenzahl in Oława soll durch die Erweiterung steigen. Aktuell arbeiten dort rund 210 Personen. Mit Inbetriebnahme der neuen Produktionslinie sollen etwa 20 bis 25 zusätzliche Stellen entstehen. Die Rekrutierung ist voraussichtlich für das Frühjahr 2027 vorgesehen. Das Werk in Oława gehört zur Sparte Industrie-Verpackungen von Ergis. Dort produziert das Unternehmen unter anderem Stretch- und Pre-Stretch-Folien aus PE, nanoErgis-Folien sowie PET-Umreifungsbänder der Marke „Greenstrap“. Weitere Informationen: ergis.eu |
Ergis Group, Warschau, Polen
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