| 07.04.2009 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Rhodia (www.eu.rhodia.com) und Inoplast innovieren und produzieren nach eigenen Angaben den ersten Polyamidträger für Kühlerhauben (Bild) . Dieses Projekt, das auf einer bekannten LKW-Reihe in Produktion steht, hat zum Ziel, die Kosten zu senken und das Fahrzeug leichter zu machen, gleichzeitig aber auch die Funktion dieses Trägers beizubehalten, der ein wesentliches Strukturelement für die Steifigkeit bildet. Technyl Star™ AFX, das Polyamid der neuen Generation von Rhodia, konnte dank seiner mechanischen Beständigkeit und seines Fließvermögens dieses Lastenheft erfüllen. Hohe Kostensenkung gegenüber Metallträger Technyl Star™ AFX ermöglichte eine 30%ige Kostensenkung gegenüber dem entsprechenden Metallträger sowie mehr als 10% Gewichtsenkung am Bauteil, wodurch es somit zu einem leichteren Fahrzeug und zu einer Reduzierung der CO2-Emissionen beiträgt. Technyl Star™ AFX zeige auch hier weitaus höhere Leistungen als ein Standardpolyamid, mit einer außergewöhnlichen Steifigkeit, verbunden mit einer hervorragenden Oberfläche, sogar bei einem hohen Prozentsatz an Glasfasern (bis zu 60%). Dieses Fließvermögen des Werkstoffes ermögliche es ebenfalls, weiterhin eine leichte Formveränderung durch Einspritzung zu bieten, und gleichzeitig Steifigkeitswerte zu erhalten, die bisher bei Polyamid unmöglich gewesen seien. Enge Zusammenarbeit von drei Unternehmen Der Erfolg dieses Projektes sei auf die enge Zusammenarbeit von drei Unternehmen zurückzuführen: Rhodia Polyamide, Inoplast und dem Nutzfahrzeughersteller. Zusätzlich zu seinem Produkt Technyl Star™ AFX hat Rhodia seine neue MMI-Technologie* eingebracht; dieses Simulationstool neuer Generation ermögliche es, bei der Vorhersage des Verhaltens von Polyamidteilen noch weiter zu gehen, indem insbesondere die Ausrichtung der Glasfasern bei den Strukturberechnungen in Betracht gezogen werde. Dadurch konnte Inoplast das ideale Bauteildesign genauer definieren, um die Anforderungen hinsichtlich Steifigkeit und Vibrationsfestigkeit des Trägers zu erfüllen, gleichzeitig aber auch sein Gewicht zu optimieren. * MMI: Multi-scale modelling, Mechanical calculation, Injection moulding simulation. |
Rhodia Polyamide, Saint-Fons Cedex, Frankreich
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