| 05.11.2009 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Neue Epoxidharz-Systeme entwickeln Die BASF hat ihr anwendungstechnisches Labor für Epoxidharz-Systeme am Standort Ludwigshafen erweitert. Hier entwickelt das Unternehmen neue Systeme und passt deren Verarbeitungsparameter auf kundenspezifische Prozesse an. Die BASF vertreibt die Systeme unter dem Handelsnamen Baxxodur® insbesondere zur Herstellung von Hochleistungsrotorblättern aus Faserverbundwerkstoffen für Windkraftanlagen. Das neue Labor bietet weitreichende Möglichkeiten zur Ermittlung produktspezifischer Kennwerte bei der Verarbeitung der Systeme. Ein Beispiel ist das Dynamische Differenzkalorimetrie-Verfahren (Modulated Differential Scanning Calorimetry, MDSC), mit dem sich Vernetzungsgrad und Glasübergangstemperatur der Systeme bestimmen lassen. Ein modernes Oszillationsrheometer erlaubt Aussagen über das Verarbeitungs- und Fließverhalten der Systeme bei der Herstellung von Faserverbundbauteilen. Das Rheometer deckt einen deutlich größeren Messbereich ab als konventionelle Geräte. Systeme auf Verarbeitungsverfahren maßschneidern Das Labor erweitert die Möglichkeiten der BASF zur praxisnahen Untersuchung der Bauteilfertigung aus faserverstärkten Epoxidharzen. Mit großformatigen Heiztischen, Infusions- und Injektionsanlagen lassen sich verschiedene Verarbeitungsverfahren von Kunden nachstellen. Aus den so erzielten Kennwerten formuliert die BASF Empfehlungen für den Einsatz ihrer Produkte, und zwar speziell zugeschnitten auf das vom Kunden gefertigte Bauteil und auf die kundenspezifische Prozessumgebung. In dem Labor hergestellte Probekörper aus Epoxidharz-Systemen können in weiteren BASF-Einrichtungen am Standort unterschiedlichen Tests unterzogen werden. Diese Einrichtungen sind für die Durchführung der Prüfungen von der Germanischen Lloyd AG (GL) zugelassen, die zu den weltweit führenden Zertifizierungsstellen für Windenergieanlagen zählt. Mit dem neuen Labor und den Test-Anlagen erweitert die BASF ihr Service-Angebot in diesem Geschäftsfeld. Auf Basis der in den Einrichtungen gewonnenen Daten begleitet das Team aus weltweit tätigen Anwendungstechnikern gemeinsam mit den Kunden die Einführung der Epoxidharz-Systeme und den Produktionsverlauf vor Ort. Verbundwerkstoffe auf Basis duroplastischer Epoxidharzsysteme haben sich als Material für die Herstellung von Rotorblättern moderner Windkraftanlagen etabliert. Die BASF liefert solche von der GL zugelassenen Systeme, mit denen sich der Fertigungsprozess der Blätter deutlich beschleunigen läßt. So können die Rotorblatt-Hersteller ihre Produktionszeiten um bis zu 30 Prozent kürzen und ihre Produktivität steigern. Weil die BASF-Systeme in einem weiteren Temperaturbereich verarbeitbar sind als konventionelle Produkte, läßt sich der Produktionsprozess flexibler gestalten als bisher. Weitere Informationen: www.basf.com |
BASF SE, Ludwigshafen
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