| 30.11.2009 | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Werner Schneider, Insolvenzverwalter der Trevira Gruppe, hat den Verkaufsprozess des Textilfaserherstellers an die beiden Frankfurter Unternehmer Stefan Messer und Karl-Gerhard Seifert Siehe auch plasticker-News vom 12.8.2009) mit sofortiger Wirkung gestoppt. Stattdessen werden die Geschäfte der Trevira Gruppe wie geplant zum 01.01.2010 auf eine neue Gesellschaft übertragen. „Eine solch eher ungewöhnliche Entwicklung habe ich in meiner langjährigen Laufbahn noch nie erlebt“, kommentiert Wirtschaftsprüfer Werner Schneider von der Neu-Ulmer Kanzlei Schneider, Geiwitz & Partner, das Geschehen rund um die Finanzierung des Kaufpreises und der Betriebsmittel in den vergangenen Wochen. Die Gespräche über die Finanzierung hätten sich immer weiter in die Länge gezogen und von der Käuferseite seien immer wieder neue Forderungen zur Kaufpreisreduzierung gestellt worden. Um die andauernde Hängepartie zu beenden und damit auch Mitarbeitern, Kunden und Lieferanten der Trevira Gruppe eine sichere Perspektive zu geben, musste nun seitens der Insolvenzverwaltung dieser Verkaufsprozess beendet werden. Trotz der Kündigung des Kaufvertrages, die am Montag, den 30. November 2009 erfolgen wird, stellt sich die Situation für Trevira nicht ungünstig dar. Die Restrukturierung wird wie begonnen in der neuen Gesellschaft fortgesetzt, für die in 2010 ein positives Ergebnis erwartet wird. Weitere Informationen: www.trevira.de, www.schneidergeiwitz.de |
Trevira GmbH, Bobingen
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