| 15.12.2009 | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Einer der größten Kunststoffhersteller Polens, die Gruppe Ciech, hat sich für das kommende Jahr vertraglich die Zulieferung von Strom gesichert und dabei günstigere Bedingungen ausgehandelt als bisher. Wie das Unternehmen in einer Erklärung mitteilt, wird sich dies positiv auf die Liquidität auswirken. Die Gruppe hat den Zeitraum vergrößert, innerhalb dessen das Unternehmen die Energie bezahlen muss. Der Wert der zugelieferten Energie beträgt insgesamt 103 Millionen Zloty (25,1 Millionen Euro) für 450.000 Megawattstunden. Die Hersteller müssen in Polen aufgrund der weltweiten Wirtschaftskrise verstärkt nach Möglichkeiten suchen, Kosten zu sparen. Das Unternehmen stellt unter anderem PVC-Produkte her, die auch in der Verpackungsindustrie Anwendung finden. Ciech hat nach eigenen Angaben in den ersten neun Monaten 2009 einen Verlust auf der Netto-Ebene von 24,8 Millionen Zloty (minus sechs Millionen Euro) erwirtschaftet. Im Vorjahr hatte es noch einen Nettogewinn von 115 Millionen Zloty (28 Millionen Euro) gegeben. Der Erlös ging um 6,9 Prozent auf 2,7 Milliarden Zloty (660 Millionen Euro) zurück. |
Chemie- und Kunststoffbranche, Polen
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