| 23.02.2010 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Wie man die wichtigste Voraussetzung für eine optimale Benetzung von Farben und Beschichtungen schafft, um eine sichere Haftung, geringere Schichtdicken und einen einwandfreien Lackverlauf zu erhalten, wird Plasmatreat auf der Paint Expo 2010 gleich zweifach live vorführen. Der Besucher kann direkt hinter den großen Glas-Schutzscheiben der voll automatisierten Roboterzelle erleben, wie vor ihm mit nahezu Schallgeschwindigkeit der Plasmastrahl auf die Glasoberfläche auftrifft, sie sekundenschnell mikrofein reinigt und gleichzeitig aktiviert. Es folgt eine automatische Wasserbesprühung und dann die Überraschung: Wassertropfen auf der unbehandelten Seite, ein absolut homogener Wasserfilm im plasmaaktivierten Bereich. Die hohe Wasserbenetzbarkeit wird ermöglicht durch die atmosphärische Plasmatechnologie Openair, ein umweltfreundliches Verfahren zur Oberflächenvorbehandlung, das übliche Reinigungsprozesse mit lösemittelhaltigen Chemikalien komplett ersetzt. Organische Verunreinigungen der Oberfläche senken die Oberflächenenergie, die für eine perfekte Benetzbarkeit jedoch höher liegen muss, als die Oberflächenspannung eines Lackes oder Klebstoffes. Das Plasma wirkt zweifach: Porentief reinigt es die Oberfläche und erhöht gleichzeitig die Oberflächenenergie des Glases auf über 72mJ/m². Eine zweite Vorführung demonstriert auf Kunststoff dieselbe Wirkungsweise. Diesmal kann der Besucher den Test selbst ausführen: Ein Kunststoffteil in Form und Größe einer Kreditkarte wird in eine automatische Vorrichtung gesteckt und nur teilweise mit Plasma behandelt. Anschließend wird die Karte manuell mit Wasser besprüht. Deutlich erkennbar: Ein homogener Wasserfilm bedeckt auch hier nur die behandelte Fläche. Während sich durch die Energiezufuhr des Plasmas die Oberflächenenergie des Kunststoffes im behandelten Teil wiederum auf über 72 mJ/m² erhöht hat, ist sie im unbehandelten Rest bei einem Ausgangsniveau von ca. 30 mJ/m² verblieben. Das von Plasmatreat entwickelte, auf einem Düsenprinzip basierende Openair-Plasmaverfahren ist weltweit als vollwertiger Schritt in der Prozesskette Lackieren, Beschichten und Verkleben im Einsatz. Die Technik ist besonders wirksam auf Kunstoffen, Metall, Keramik und Glas. Sie ist nach Anbieterangaben uneingeschränkt robotertauglich und prozesssicher, die verwendeten Systeme benötigen weder eine Kammer (Vakuum), noch bewirken sie die Unterbrechung des Produktionsprozesses. Sie werden inline, also direkt in die neue oder auch bereits bestehende Fertigungslinie, integriert. Weitere Informationen: www.plasmatreat.de, www.paintexpo.de Paint Expo 2010, 13.-16. April 2010, Karlsruhe, Halle 4, Stand 4232 |
Plasmatreat GmbH, Steinhagen
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