| 06.04.2010 | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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![]() Das Anlagenschema zeigt, dass bei der Kombiplast PVC/HFFR hybrid die bewährten Verfahrenstechniken zum Herstellen von PVC- bzw. HFFR-Compounds zusammengefasst sind – deswegen zeichnet sich die Compoundieranlage durch hohe Flexibilität und sehr kurze Umrüstzeiten aus. Bild: Coperion, Stuttgart Auf der Wire (12. bis 16. April 2010 in Düsseldorf) präsentiert die Coperion GmbH, ehemals Werner & Pfleiderer, das Hybridkonzept ihrer bewährten Kombiplast-Anlagen zum Herstellen von Kabelcompounds. Diese Kombiplast PVC/HFFR hybrid ermöglicht es, auf einer Anlage wahlweise PVC-Granulate oder halogenfrei flammgeschützte (HFFR)-Compounds für die Kabelindustrie wirtschaftlich zu produzieren. Mit der Kombiplast PVC/HFFR hybrid können • kleinere und mittlere Compoundlieferanten für die Kabelbranche sowohl den innovativen und wachsenden HFFR-Markt als auch den herkömmlichen und etablierten PVC-Markt mit hochwertigen Granulaten bedienen, • Start-Up Unternehmen oder größere Compoundhersteller, die ein neues Werk eröffnen, die Produktion mit nur einer Anlage starten und gleichzeitig die Potentiale des PVC- und des HFFR-Markts abschöpfen, • größere Compoundhersteller schrittweise und entsprechend der Marktentwicklung den Anteil der HFFR-Compounds steigern, • Kabelhersteller mit Eigencompoundierung ihr Produktionsvolumen für HFFR-Kabel entsprechend der Nachfrage schrittweise erhöhen. Coperion plant und realisiert das PVC/HFFR-Konzept auch als Gesamtanlage. Von der Rohmaterialzufuhr über die Compoundierung bis hin zur Abfüllung des Fertigprodukts wird die Anlage dann in hybrider Bauweise ausgeführt. Beim Blick auf die Compoundierung unterscheidet sich die Kombiplast hybrid von einer reinen PVC-Anlage vor allem durch den verlängerten ZSK MEGAvolume PLUS als Verfahrensteil und durch den Einsatz einer zweiten zweiwelligen Seitenbeschickung ZS-B. Sowohl bei PVC als auch bei HFFR werden die Compounds im Verfahrensteil des ZSK MEGAvolume PLUS homogen aufbereitet. Im Anschluss baut die einwellige Austragsschnecke ESA schonend den Druck für die exzentrische Granulierung in Luft auf. Für den Produktwechsel von PVC zu HFFR oder umgekehrt sind nur wenige Veränderungen an der Kombiplast PVC/HFFR hybrid nötig. Je nach Ausstattung der Anlage und Maschinengröße kann der Wechsel innerhalb von 2 Stunden durchgeführt werden. Eine zentrale Aufgabe ist dabei der Wechsel der Doppelschnecke im Verfahrensteil. Dieser ist bei der Kombiplast von Coperion rasch und problemlos möglich. Die Doppelschnecken sind über den Übergabeschacht zwischen dem ZSK MEGAvolume PLUS und der einwelligen Austragsschnecke direkt zugänglich und können nach vorne aus dem Gehäuse gezogen werden. Dieser Wechsel der Doppelschnecken ist bei einer Produktionsumstellung unumgänglich, da sich die Aufbereitungsanforderungen von PVC Dryblends und HFFR-Compounds stark unterscheiden. Bei der Herstellung von PVC wird eine Vormischung ohne weitere Zugschlagstoffe schonend aufbereitet. Hingegen werden bei der Compoundierung von HFFR-Rezepturen über 60 % pulverförmiger Füllstoff in eine Polymermatrix eingemischt und dispergiert. Seit knapp zehn Jahren sind in der Kabelindustrie bereits mehrere Kombiplast PVC/HFFR hybrid Anlagen von Coperion erfolgreich im Einsatz. Sowohl bei der Aufbereitung von PVC als auch bei der Herstellung von HFFR-Compounds zeichnet sich dieses Maschinenkonzept durch die flexible und wirtschaftliche Arbeitsweise sowie durch höchste Produktqualitäten aus. Durchsätze von bis zu 2.500 kg/h werden bei der Herstellung von HFFR-Compounds erreicht. Die Verarbeitung der Flammschutz-Füllstoffe AI(OH)3 oder Mg(OH)2 erfolgt sehr schonend, so dass die Compounds die gängigen UL und VDE Richtlinien hinsichtlich Brandschutzeigenschaften erfüllen. Weitere Informationen: www.coperion.com |
Coperion GmbH, Stuttgart
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