| 30.03.2010 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Durchaus optimistisch beurteilt die Kunststoffverpackungsindustrie die weitere wirtschaftliche Entwicklung ihrer Unternehmen für das 2. Quartal 2010. Dies ist ein Ergebnis der aktuellen Umfrage der Industrievereinigung Kunststoffverpackungen (IK). Demnach steigt der Saldo für die Umsatzerwartung gegenüber dem 1. Quartal von 8,1 auf 20,9 Punkte. Auch die Export-Situation wird positiver beurteilt als noch vor drei Monaten. Große Probleme scheinen die Kunststoffverpackungsproduzenten hingegen bei der Entwicklung ihrer Margen zu sehen. Hier sinkt der ohnehin schon sehr negative Saldo von minus 25,8 Punkten im 1. Quartal auf minus 34,1 Punkte für das 2. Quartal 2010. Die Gründe liegen auf der Hand: 70 Prozent der befragten Unternehmen rechnen mit weiter steigenden Rohstoffpreisen im 2. Quartal. Experten bestätigen diesen Trend. Der Preisanstieg besonders bei den Massenkunststoffen, der in den ersten drei Monaten bis zu 30 Prozent ausgemacht hat, wird sich zumindest in nächster Zeit fortsetzen. Aus Sicht der teilnehmenden IK-Mitglieder werden sich deshalb auch die Verkaufspreise im 2. Quartal erhöhen. Der Umfragesaldo steigt hier von minus 6,5 sprunghaft auf 22,3 Punkte. Allerdings ist die Erhöhung der Verkaufspreise nur zeitversetzt im Markt zu platzieren, was sich wiederum negativ auf die Renditesituation auswirken wird. Der Ausblick für das 2. Quartal 2010 ist also insgesamt gespalten. Einerseits wird die eigene wirtschaftliche Entwicklung inklusive des Exports positiv beurteilt, aufgrund der weiter steigenden Rohstoffpreise rechnet die Branche andererseits nochmals mit Rückgängen bei den Margen. Weitere Informationen: www.kunststoffverpackungen.de |
IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V., Bad Homburg
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